Samstag, 19. Oktober 2013

Neuzugänge #7

Warum muss nur in jedem Laden eine Box mit Mägelexemplaren stehen? Wenn es diese Kisten nicht gäbe, hätte ich sehr viel weniger Bücher. Heute konnte ich mal wieder nicht einfach dran vorbei gehen. Es grenzt schon ein Wunder, dass ich nur drei Bücher gekauft habe und nicht gleich den ganzen Korb!

Und Sekunden, bevor ich den Blogpost veröffentlichen konnte, klingelte die Post bei mir und hat mir doch tatsächlich noch einen Neuzugang gebracht! "Die Verschworenen" habe ich vom Loewe-Verlag gewonnen.

Mir sind "Sturms Flug" von Michael Quandt, "Ohne Reue" von Andrew Grant und "Das Messias-Gen" von James Rollins in die Hände gefallen.

Die nette Postbotin hat mir außerdem "Die Verschworenen" von Ursula Poznanski gebracht.


Klappentext "Sturms Flug":
Kommissarin Mara Sturm wurde vom Dienst suspendiert und arbeitet jetzt als frei Journalistin. Da erhält sie den Tipp, dass sich am Flughafen eine Maschine in der Gewalt von Hijackern befindet. Mara erkennt bald, dass sie dem Anführer der Luftpiraten schon einmal begegnet ist. Und so setzt sie sich über alle Regeln hinweg, um eine offene Rechnung zu begleichen ...


Klappentext "Ohne Reue":
Auf dem Heimweg von einem Imbissschuppen zurück in sein New Yorker Hotel stolpert der britische Agent David Trevellyan über den leblosen Körper eines Obdachlosen. Nahezu zeitgleich fährt die Polizei vor und nimmt ihn fest - wegen Mordverdachts!
Eine abgekarterte Sache, denkt sich Trevellyan und nimmt die Verhaftung zunächst gelassen hin. Schließlich genießt er geheimdienstliche Immunität. Doch das FBI schert sich einen Teufel darum.
Trevellyan flieht, um seinen Namen reinzuwaschen. Doch die Grenzen zwischen Freund und Feind verwischen zusehends, und er kann niemandem mehr vertrauen ...


Klappentext "Das Messias-Gen":
Commander Grayson Pierce kommt einer Verschwörung ohne Gleichen auf die Spur. Der mächtige russische Politiker Nicolas Solokow will mithilfe paranormal begabter Kinder die Weltherrschaft antreten. Als Messias will er die Menschheit aus der Asche der Zivilisation führen - nachdem er die Welt zuerst selbst in Brand gesetzt hat! Allein die Sigma-Force kann den wahnsinnigen Plan jetzt noch vereiteln. Doch da wird ihr Hauptquartier in Washington angegriffen ...


Klappentext "Die Verschworenen":
Wiege dich nicht in Sicherheit, denn der Tod lauert dir auf. Dort, wo du ihn am wenigsten vermutest.
Fünf Studenten, verborgen in einer Stadt unter der Erde. Ihre Hoffnung: Ein Buch, das Licht ins Dunkel bringt. Doch doch dann entpuppen sich Verbündete als Feinde und eine furchtbare Wahrheit tritt zutage.


Diesmal habe ich sogar ein Mängelexemplar gekauft, das wirklich einen Mangel hat! Einen anderen als extra in die Rückseite des Umschlags geritzte Streifen, um das Buch billiger verkaufen zu können, meine ich. Die rechte untere Ecke von "Sturms Flug" hat scheinbar eine Bruchlandung in einem grünen Farbtopf hingelegt.

Wie steht ihr zum blanvalet Verlag?
Habt ihr den ersten Teil der Thriller-Trilogie von Ursula Paznanski gelesen?


Dienstag, 15. Oktober 2013

[Vorstellung] Iris Deitermann

Diesen Monat stelle ich euch keinen Verlag vor, sondern eine ganz wunderbare Autorin. Iris Deitermann hat sich bereit erklärt, mir in einem Interview einige Fragen zu beantworten.


Iris Deiterman, geboren 1984, ist die Autorin des Kinderbuches „Der Tintenschnüffler und die Weltenweber“, das ich euch im Anschluss an das Interview noch kurz vorstelle. Als ich sie gefragt habe, ob sie mir für meine Vorstellungsrunde einige Fragen beantworten würde, war sie sofort dabei. Ich war sehr auf ihre Antworten gespannt und bin stolz, sie euch heute präsentieren zu können.


Jenny: Woher stammt die Idee zum Tintenschnüffler? Gibt es einen bestimmten Ort, der dich so inspiriert, dass du dort deine besten Ideen hast?

Iris: Nein, es sind keine Orte die mich inspirieren, sondern meistens einfach Dinge, die ich sehe. So auch beim Tintenschnüffler. Einige Figuren haben bereits vor dem Buch als Bild existiert, aber keine weitere Aufgabe gehabt, als auf dem Bild zu stehen und süß auszusehen. Also habe ich mich gefragt, was diese drolligen Figuren wohl außerhalb des Bildes machen. So kam es dann zum Tintenschnüffler und seinen Freunden.

Autorin Iris Deitermann und Illustrator Marcel Hampel

Jenny: Wie gehst du vor, wenn die Idee einmal vorhanden ist? Planst du alles ausführlich oder schreibst du munter drauf los und lässt dich überraschen, wohin die Geschichte dich führt?

Iris: Es ist so und so. Natürlich plant man die Geschichte, aber während des Schreibens entwickelt das Ganze eine solche Eigendynamik, dass man am Ende doch überrascht ist, wohin der Weg hier und da geführt hat.


Jenny: Welwenia hat unglaublich viele unterschiedliche Orte. Doch im Laufe des Buches werden nur einige davon bereist. Wie sehr musstest du dich zusammen nehmen, um dem Leser nicht gleich alle Orte zu präsentieren, die du dir schließlich extra für diese Geschichte ausgedacht hast?

Iris: Das war eigentlich gar nicht so schwer. Da ich wusste, wohin die Reise geht und wo entlang der Weg führen würde, konnte ich von Anfang an abwägen, welche Orte ich für den ersten Band brauche und welche für den zweiten.

Tintonius, der Tintenschnüffler

Jenny: Wie auch die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches erklärt, geht es in der Geschichte unter anderem um die Wahrnehmung der Umwelt, Toleranz und Andersartigkeit. Hattest du diese Motive von Anfang an so geplant oder ist das so eine "Wir analysieren, was der Autor sich dabei gedacht hat, obwohl er eigentlich nichts dabei gedacht, sondern einfach aus Spaß geschrieben hat"-Situation?

Iris: Ich wollte auf jeden Fall kein Buch schreiben, dass nicht das Ein oder Andere transportiert. Von Anfang an stand die Umwelt im Vordergrund, der Rest kam mit der Entwicklung der einzelnen Charaktere langsam hinzu. Wie gesagt, während des Schreibens entwickelt sich eine Eigendynamik, deren Entwicklung sich einfach nicht aufhalten lässt. Es ist also keine Autoren-Analyse-ohne-analytischen-Inhalt-Situation :D


Jenny: Mit 218 Seiten ist das Buch ja nun nicht ganz so kurz. Wie schwer ist es, eine Geschichte tatsächlich fertig zu stellen? Welche Hilfsmittel benutzt du, wenn du wirklich einmal feststeckst?

Iris: Es ist auf jeden Fall nicht ganz einfach. Gerade zum Ende hin hat man immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Ich weiß nicht, wie oft ich zwischendurch wieder vorne angefangen und Änderungen vorgenommen habe, bevor die Geschichte letztlich so stand, wie sie heute ist. Wenn ich wirklich feststeckte hilft eigentlich nur: aufhören! Kopf frei machen, selbst ein Buch lesen, rausgehen... Irgendwas... Hauptsache, es hat nichts mit dem Schreiben zu tun. Dann kommt der Rest von ganz alleine wieder.


Jenny: Wie hat es sich angefühlt, als der Tintenschnüffler schließlich tatsächlich fertig gestellt für uns Leser zu erwerben war?

Iris: Das kann man gar nicht beschreiben. Ich war völlig durch den Wind. Als hätte jemand einen inneren Flummi losgelassen. Man ist total glücklich und gleichzeitig bibbert man auch den ersten Meinungen entgegen. Totales Gefühlschaos kann ich da nur sagen :)

Lesung in der Grundschule Holdorf am 12.12.2012

Jenny: Bei welchem deiner Wesen würde es dich am meisten freuen, wenn es dieses im realen Leben geben würde?

Iris: Ich würde auf jeden Fall alle gerne einmal treffen. Da sie alle nur im Gesamtpakt funktionieren, würde ich sie natürlich alle gerne hier haben :D


Jenny: Ich habe gehört, du liest auch viel. Welche Genres magst du denn und liest du auch Kinderbücher wie der Tintenschnüffler eines ist?

Iris: Ich lese vor allem Fantasy aus dem Jugendbuchbereich. „Erwachsenenliteratur“ wie Romane oder „Problemwälzungsbücher“ liegen mir derzeit einfach nicht. Die Welt hat schon so viele Probleme, die man auch aus dem Alltag kennt, dass ich mich dann lieber in ferne Welten begebe, wo ich wirklich den Kopf einfach mal vom Alltag ausblenden kann :)


Jenny: Gehen einem Autor denn vor lauter Schreiberei nicht andere Hobbies verloren? Wie viel deiner Freizeit verbringst du mit dem Schreiben?

Iris: Nein, mir gehen meine Hobbies nicht verloren. Ich verbringe zwar so einige Zeit mit dem Schreiben, aber achte darauf, auch alles andere nicht schleifen zu lassen... An meiner Freizeit hängt ja nicht nur das geschriebene Wort, sondern auch meine Freunde, meine Familie etc. Die unterstützen mich zwar alle, aber, wie sagt man so schön: Alles zu seiner Zeit :)

Primelchen auf einer Brotdose

Jenny: Es wird ja eine Fortsetzung zum Tintenschnüffler geben. Wenn du an der Geschichte arbeitest, bevorzugst du zum Schreiben den Computer oder hältst du dich an Stift und Papier und streichst lieber zehnmal durch als alles sofort unwiderruflich zu löschen?

Iris: Jeder einzelne Satz des Tintenschnüfflers ist auf Papier festgehalten. Ich muss einfach einen Stift in der Hand haben, wenn ich schreibe. Ich muss rumstreichen können, ausbessern und alte Ideen vielleicht woanders einbauen können. Erst dann kommt der PC zum Zug. Mal davon abgesehen kann ich Stift und Papier überall hin mitnehmen und mir auch zwischendurch mal schnell ein paar Notizen irgendwo hinkritzeln, die ich dann später verarbeite. Das geht nicht mit einem unter den Arm geklemmten PC. Schreiben ist für mich wirklich schreiben, nicht tippen ;)


Jenny: Was bedeutet das Schreiben für dich?

Iris: Ohne das Schreiben wäre ich nicht dieselbe. Mit dem Schreiben schenke ich meinen Lesern auch ein Stück von mir selbst. Ich schreibe, weil es mich glücklich macht und präsentiere es, um andere vielleicht für einen kleinen Moment ebenfalls glücklich machen zu können :)


Vielen, vielen Dank für dieses Interview!


Im Anschluss an das Interview möchte ich euch noch kurz ein Video vorstellen. HeimatLive OL Münsterland hat einen Beitrag über die Arbeit von Iris und Marcel gedreht.
 



Wer neugierig geworden ist, der kann sich den Tintenschnüffler auch selbst nach Hause holen. Ein paar kurze Informationen habe ich hier für euch zusammengestellt:

















Titel: Der Tintenschnüffler und die Weltenweber
Autor: Iris Deitermann
Illustrator: Marcel Hampel
Verlag: Sperling Verlag
Erscheinungsdatum: 20. November 2012
Einband: Softcover
Seiten: 218
ISBN: 978-3-942104-17-3
Preis: 12,80 € [D]






„Mit allem haben die vier Freunde Tabea, Katie, Simon und Michael gerechnet, nur nicht mit einem winzigen blauen Wesen namens Tintonius. Eben noch auf einem Campingausflug, befinden sie sich plötzlich mitten in Welwenia, dem Reich der Weltenweber, die vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehen und dringend ihre Hilfe benötigen. Zusammen mit Tintonius brechen die vier zu einer abenteuerlichen Reise auf, die sie quer durch das wundersame Land führt. Schnell finden sie heraus, dass viel mehr hinter all den Dingen steckt, die sie täglich in ihrer Umwelt sehen und erleben. Erst durch ihre neuen Freunde erfahren sie, wohin die Pusteblumensamen fliegen, wer sich um die Bäume kümmert, warum Kornblumen eigentlich blau sind und wieso immer ihre Socken verschwinden.“


Wenn ihr genauso begeistert seid wie ich, dann schaut euch den Blog der Autorin an,
folgt ihr auf Twitter oder klickt bei Facebook auf „Gefällt mir“.

    

Sonntag, 13. Oktober 2013

[Projekt] 101 Dinge in 1001 Tagen - #80 Tag bei IKEA

Ich habe auf meine Liste gesetzt, dass ich einen Tag bei IKEA verbringen möchte. Was habe ich mir da nur bei gedacht? IKEA ist fast wie ein Buchgeschäft – man kann den Laden nicht verlassen, ohne etwas gekauft zu haben. Diesmal brauchte ich aber immerhin wirklich einige Sachen und bin nicht nur zum Spaß hingefahren.

Aber wenn schon IKEA, dann richtig. Also natürlich an einem Tag, an dem es Midnight-Shopping gibt! Bis Mitternacht Zeit, um noch einmal und noch einmal und noch einmal durch sämtliche Ausstellungen zu laufen. Entsprechend groß war dann auch meine Ausbeute.

          

Verpixelt sind die Sachen, die ich nicht bei an dem Tag gekauft habe. Das Regal und der Kleiderschrank standen übrigens auch schon vorher hier. Nur der große Haufen davor ist neu gekauft.

Zum Glück sind wir nicht mit meinem Auto gefahren, sondern mit einem, das ein bisschen mehr Kofferraum und Stauplatz hat. Trotzdem wurde es echt eng. Aber wer wollte nicht schon immer mal mit einem Schuhregal auf der Schulter und einem Staubsauger auf dem Schoß Auto fahren? (Aber bitte nicht am Steuer! Schön brav auf der Rückbank Platz nehmen.)


Der tapfere Windstopper (links im Bild) hat wohl den schwersten Job. Er liegt schon seit dem Kauf vor der Tür und hält den Gestank vom Flur draußen. Dafür bin ich ihm echt dankbar. Und der arme Kerl hat noch keinen Namen! (Ich weiß nicht mal, was für ein Tier er eigentlich darstellen soll... Ein Nilpferd? Einen Hund?) Hat jemand Vorschläge?

Die Waage, die ich gekauft habe, hat richtig Stil. Sie zeigt nicht nur das Gewicht an, sondern auch die Uhrzeit und die Temperatur. (Zumindest bei Leute, die nicht zu blöd sind, um sie zu bedienen.) In der Mitte hat sie außerdem ein Fach für ein großes Foto. Diese Chance muss ich eigentlich nutzen, um einen richtig epischen Spruch oder ein noch epischeres Bild dafür zu finden. Bislang ist mir jedoch nichts eingefallen. Habt ihr Ideen?


Auf der verzweifelten Suche nach einem Regal, in oder auf das ich meinen Backofen stellen kann, habe ich dann etwas getan, wobei ich ernsthaft überlegt habe, das auf meine nächste 101 Dinge Liste zu setzen: Ich bin rückwärts durch IKEA gelaufen. Im Nachhinein ist das wirklich etwas, das ich schon immer mal machen wollte. Da sind so schöne Beschriftungen und Pfeile und alle taumeln immer in die gleiche Richtung. Was ja auch sinnvoll ist, damit es nicht ständig zu Zusammenstößen kommt. Es ist herrlich individuell, einfach mal in die andere Richtung zu laufen.

Letztendlich habe ich einen Lacktisch und einen Wohnzimmertisch mit Rollen gekauft und sie ganz improvisiert mit Winkeln zusammengeschraubt. Dieses selbst kreierte Möbelstück hat genau die richtige Höhe für den Backofen. Und es ist dafür verantwortlich, dass wir nicht nur bei IKEA zu Mittag gegessen haben, sondern auch unser Abendessen.

Aber so habe ich diese Aufgabe wenigstens wirklich erfüllt und nicht nur so halb. Und jede Menge Geld habe ich auch da gelassen.

Gibt es Namensvorschläge für den tapferen Windstopper?
Kennt jemand ein gutes Bild oder einen tollen Spruch für meine Waage?

Freitag, 11. Oktober 2013

[Projekt] 101 Dinge in 1001 Tagen - #43 Umzug

Natürlich ist auf der Liste mit den 101 Dingen, die ich erledigen möchte, auch der Umzug in eine eigene Wohnung gelandet. Da ich seit Anfang Oktober auf der anderen Seite Deutschlands studiere, musste ich natürlich bei meinen Eltern ausziehen. Nachdem ich nachgefragt habe, habe ich dann tatsächlich auch eine Zusage vom Studentenwerk bekommen.

Das war mein erster (bewusster) Umzug. Und vor allem ziemlich weit weg von der Familie. Entsprechend aufgeregt war ich auch. Ich konnte es gar nicht erwarten, das Zimmer endlich zu übernehmen und mich einrichten zu können. Aber schließlich war es soweit.

Als ich aus dem Aufzug in den Flur getreten bin, ist mir fast schlecht geworden. Es roch (und riecht übrigens immer noch) nach abgestandenem, asiatischem Essen. Sehr intensiv und auch für Menschen, die gerne asiatisch essen, kein bisschen lecker.
Der Geruch lag auch in meinem Zimmer in der Luft. Allerdings nicht nur der, sondern auch noch viele andere, von denen ich immer noch nicht so genau weiß, was das eigentlich alles war. Eine Schachtel Zigarillos mit Schokoladengeschmack (so was gibt es?) lag auf dem Regal, möglicherweise war es Schokorauch. Und der Abfluss der Dusche war verstopft. Auf jeden Fall war es ein Mix an Gerüchen, der sich auch nach vier Stunden lüften und Raumspray kein bisschen gebessert hat.

Der zweite Schock war bei genauerem Umsehen der Zustand der Wohnung. Der Dreck war wirklich absolut ekelerregend, auch wenn ich bezüglich Staub und Schmutz nicht empfindlich bin. Ich habe mich nicht einmal getraut, meine Schuhe auszuziehen. Ein paar Eindrücke habe ich für euch fotografiert.





Habe ich nicht einen schicken Boden? Er ist tatsächlich knall-orange-rot. Am liebsten hätte ich die Schlüssel zurückgegeben und wäre ganz schnell weggelaufen. Das war aber nicht möglich und meine Eltern waren auch schon unterwegs.

Letztendlich hilft gegen diesen Dreck und Gestank nur eine große Putzaktion. Also haben wir zu dritt angefangen zu putzen. Und geputzt. Und geputzt. Und geputzt. ... Mein Vater hat drei Stunden im winzigen Badezimmer verbracht, in Gesellschaft von Scheuermilch und Wurzelbürste. Seinen Erfolg habe ich euch fotografiert. (Das ist übrigens die Wand der Dusche. Eigentlich sehen die Fliesen aus wie in der oberen Hälfte. Der Vormieter hat sie mir hinterlassen wie auf der unteren Hälfte. Schick!)



Die Wurzelbürste und die Scheuermilch waren aber natürlich nicht die einzigen tapferen Helden, die mir geholfen haben. Leider habe ich es verpasst, ein Foto von allen Putzmitteln zu machen, aber wir hatten noch einen Staubsauger, mehrere Wischer für den Boden, Lappen und Bürsten, Essig-, Fugen-, Bad-, Küchen-, Fensterreiniger... Ich bekomme es nicht mehr alles zusammen.



Insgesamt haben wir mit drei Leuten sechs Stunden lang geputzt, gewischt, geschrubbt und gebürstet, um meine 23m² sauber zu bekommen. Das Regal im Badezimmer war verklebt mit feuchtem Waschpulver. Unter den Knöpfen des Herds lief beim Säubern braune Bratensoße heraus. Die Fettrückstände im Kleiderschrank ließen sich erst mit Essigreiniger halbwegs beseitigen.

Als es dann endlich halbwegs sauber war, konnten wir die ganzen Kisten, Taschen und Tüten in den Aufzug und nach oben schaffen. Ich war immer der Meinung, nicht viel zu besitzen. Umso erschreckender war es, wie viel Zeug sich plötzlich in meinem Zimmer gestapelt hat. (Zugegeben, in den Kartons waren auch ca. 200 Bücher.) Zum Glück kamen dann noch zwei weitere Hände zum Helfen dazu.

   



 Nach inzwischen einer Woche habe ich immer noch nicht alle Sachen sortiert. Aber der Windstopper vor der Tür hält den Geruch draußen und sauber ist es auch. Der erste Schock ist überwunden. Und damit ist auch der dringende Wunsch, auf der Stelle wieder auszuziehen, verschwunden.

So habe ich mir den Umzug bestimmt nicht vorgestellt. Trotzdem fühle ich mich inzwischen wohl hier. Und ich bemitleide die Menschen, die ständig umziehen müssen. Wirklich. Das ist viel chaotischer als ich es mir vorgestellt habe.


Seid ihr schon mal umgezogen?
War das auch so chaotisch wie bei mir?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

[Statistik] September 2013

Nachdem meine Buchkäufe im letzten Monat so ausgeartet sind, habe ich mich diesen Monat ordentlich zurück genommen. Dafür bin ich aufgrund des Umzugs aber auch kaum zum Lesen gekommen. Vom Schreiben fange ich gar nicht erst an...


Neuzugänge
- „Jacob“ von Jacquelyn Frank (gewonnen)
- „Lux Domini“ von Alex Thomas (gewonnen)
- „Liebe, Chaos, Handyklingeln“ von Irene Zimmermann (gewonnen)
- „Irgendwie Anders“ von Chris P. Rolls (neu)
- „Heiß“ von Gerd Schilddorfer (gewonnen)
- „Die Roboter kommen“ von Wolfgang Bellaire (Rezensionsexemplar)
- „Rückkehr in das Tal der Silberwölfe“ von Alfons Th. Seeboth (gewonnen)

Gesamtanzahl: 7 Bücher





Gelesen und rezensiert
- „Firewall“ von R. J. Pineiro (493 Seiten) [4/5]
- „Hüte dich vor Caesars Rache“ von Lola Gándara (231 Seiten) [2/5]
- „Irgendwie Anders“ von Chris P. Rolls (145 Seiten) [4/5]

Bücher insgesamt: 3 Bücher
Seiten insgesamt: 869 Seiten
durchschnittliche Bewertung: 3,3 von 5 Schreibfedern





Getippt
- Kapitel 23 (3.100 Wörter)

Wörter insgesamt: 3.100 Wörter




Mittwoch, 9. Oktober 2013

[Neuzugänge] #6

Der Monat hatte noch nicht richtig angefangen, da schlitterten schon wieder die ersten Neuzugänge bei mir herein. Diesmal war es eine reBuy Bestellung und die war entsprechend auch etwas größer.

Meine diversen Sammlungen an Romanreihen vervollständigen oder ergänzen
"Tintenherz" von Cornelia Funke, "Laura und das Labyrinth des Lichts" von Peter Freund
und "Elfenritter - Die Albenmark" von Bernhard Hennen.
Außerdem besitze ich jetzt "Imago" von Isabel Abedi, "Querschläger" von Malcolm Rose,
"Ugly" von Scott Westerfeld und "Voll im Bilde" von Terry Pratchett.

Klappentext "Tintenherz":
>>Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht leuchtete zu Meggie herüber.<<
Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch.


Klappentext "Laura und das Labyrinth des Lichts":
In einer Nacht der Wintersonnenwende, bei totaler Mondfinsternis, wurde auf dem Planeten Aventerra ein gefährlicher Zaubertrank gebraut, der dem Schwarzen Fürsten Borboron endlich den Sieg über die Menschen und die Krieger des Lichts bringen soll.
Nach einem Sturz mit dem Mountainbike ist Laura Leander in ein tiefes Koma gefallen. Die Ärzte sind ratlos, denn ihren Untersuchungen zufolge ist das Mädchen völlig gesund. Nur Lauras Bruder Lukas ahnt, dass das Leben seiner Schwester am seidenen Faden hängt, weil sie zum Spielball eines ehrgeizigen Schwarzmagiers geworden ist. Und bevor er sich versieht, wird er hineingezogen in einen nahezu aussichtslosen Kampf...


Klappentext "Elfenritter - Die Albenmark":
Ein Königreich, das von dunklen Mächten bedroht wird.
Eine junge Herrscherin, die die letzte Hoffnung der freien Völker birgt.
Ein Elfenritter, der vor der Entscheidung seines Lebens steht...


Klappentext "Imago":
Wanja liebt sie - diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung "Vaterbilder". Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land "Imago".


Klappentext "Querschläger":
Ein neuer Fall für Luke Harding, den jüngsten forensischen Ermittler der Zukunft. In der halbverfallenen Stadt London ist niemand mehr sicher. Eine Ärztin wird auf offener Straße erschossen. Ein weißer Junge entgeht nur knapp einer tödlichen Kugel. Bei den Ermittlungen stoßen Luke und sein Analyse-Roboter MALC auf eine Gruppe von Fanatikern. Als Luke vorgibt, ihren Hass gegen Minderheiten und Ärzte zu teilen, gerät er selbst in Lebensgefahr!


Klappentext "Ugly":
Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die Schönheitsoperation an, die für alle in diesem Alter vorgesehen ist. Endlich wird sie sich von einer abstoßenden Ugly in eine attraktive Pretty verwandeln und in New Pretty Town leben, wo sie sich um nichts mehr kümmern muss - außer darum, möglichst viel Spaß zu haben.
Doch Tallys Freundin Shay sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere bestimmen, wie sie aussieht - oder wie sie ihr Leben führt. Als Shay deswegen aus der Stadt flüchtet, lernt Tally eine neue Seite der heilen Pretty-Welt kennen, und die ist nicht besonders schön! Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl...


Klappentext "Voll im Bilde":
Die Magie von Holy Wood zieht alle an: Trolle, Zwerge, Zimmermänner, Zügelhalter, Wunderhunde und ehemalige Würstchenverkäufer. Aber dann sind da noch Victor Tugelbend, der abgebrochene Zaubereistudent, und - wow! - Ginger, die Schönheit vom Lande.
Und bevor sie die Scheibenwelt retten, sehen sie noch kurz in Hargas Rippenstube vorbei - nur zwei Minuten von diesem Buch.


Immerhin waren diesmal keine Spontankäufe dabei. Ich arbeite schon länger daran, meine Romanreihen zu vervollständigen, nur Band 3 bringt mich schließlich nicht sonderlich weit, wenn ich die ersten Teile nicht kenne. "Imago" stand bereits seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste und die übrigen Bücher sind für die ABC-Challenge, da mir diese Buchstaben noch gefehlt haben.

Kennt ihr eines dieser Bücher?
Wollt ihr Romanreihen auch immer komplett im Regal stehen haben?