Donnerstag, 28. Januar 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #13 | 10 Bücher-Flops aus 2015

Nachdem sich der letzte Top Ten Thursday, bei dem ich mitgemacht habe, mit meinen Highlights aus dem letzten Jahr befasst hat, kommen jetzt, passend dazu, die Flops. Glücklicherweise bin ich da nur auf sieben Bücher gekommen, weil ich finde, dass Bücher mit drei Schreibfedern wirklich nicht zu den Flops gerechnet werden sollten, nur weil es nur sieben noch schlechter bewertete Bücher gab. Insgesamt haben sechs Bücher zwei Schreibfedern und nur ein einziges Buch nur eine Schreibfeder bekommen (kleiner Tipp: es fängt mit M an).
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
10 Bücher-Flops aus 2015

Meine Top Ten:






Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Was sind eure Flops des letzten Jahres?

Mittwoch, 27. Januar 2016

[Rezension] Talon: Drachenherz – Julie Kagawa



Titel: Talon - Drachenherz
Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2016
Einband: Hardcover
Seiten: 540
ISBN: 978-3-453269-71-2
Preis: 16,99 € [D]

Klappentext:
Seit sich Ember und Garret, Ritter des Sankt-Georgs-Ordens, das erste Mal gesehen haben, ist es um sie geschehen: Eigentlich sind sie dazu bestimmt, einander zu bekämpfen – ohne Rücksicht auf das Leben des anderen. Doch gegen die starken Gefühle, die sie füreinander empfinden, kommen sie nicht an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert.
Eigentlich ist Ember selbst auf der Flucht – vor den Georgsrittern genauso wie vor der mächtigen Organisation Talon. Doch nun fasst sie den halsbrecherischen Entschluss, Garret mitten aus dem Hauptquartier der Feinde zu befreien. Das kann ihr jedoch nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Aber wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn Talon und die Georgsritter sie jagen?

Einordnung:
- Drachenzeit (Teil 1) 
- Drachenherz (Teil 2)
- Drachennacht (Teil 3)
- unbekannt (Teil 4)
- unbekannt (Teil 5)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Nachdem der erste Band der Reihe noch aus drei Perspektiven geschildert wurde, gibt es in diesem Buch bereits vier Erzähler: Ember, Garret, Riley und Dante. Dadurch erfährt der Leser nicht nur mehr über das Liebesdreieck, sondern bekommt hin und wieder ganz nebenbei auch Einblicke in die Arbeit von Talon. Das sorgt für erfrischende Pausen zwischen den immer gleichen Gedanken und Gefühlen der drei Flüchtigen, denn Dante gibt noch immer Rätsel auf. Schon im ersten Teil dachte ich, ich hätte ihn falsch eingeschätzt, aber in diesem Teil musste ich meine korrigierte Meinung erneut revidieren, denn er ist viel gerissener und vielschichtiger als erwartet. Außerdem werden durch Dantes Perspektive und einige Rückblicke in Rileys Anfangszeit als Einzelgänger die diffusen Informationen, die im ersten Band über Talon vermittelt wurden, weiter konkretisiert. Es wird mit Beweisen untermauert, dass Talon nicht so aufrichtig ist wie die Organisation zu sein behauptet.

Die meiste übrige Zeit zieht sich das Buch aber leider ziemlich. Abgesehen von den Tagen, an denen Ember bewusstlos ist und die Handlung einfach übersprungen wird, spielt das gesamte Buch, wenn ich mich richtig erinnere, an nur drei Tagen. Ungefähr die Hälfte der Seiten beschreibt dabei einen einzigen großen Kampf. Dieser ist durchaus spannend, die Gegner wechseln genauso wie die Schauplätze und es warten überraschende Wendungen und unfaire Tricks auf die Charaktere, aber als nach mehr als 100 Seiten immer noch keine Entscheidung in Sicht ist, wird langsam klar, dass in diesem Buch nicht viel mehr passieren wird. Ich befürworte es zwar nicht, verschwenderisch mit Charakteren umzugehen, aber noch viel langsamer hätte die Autorin die Figuren wirklich nicht töten bzw. außer Gefecht setzen können. Dadurch, dass Ember, Garret und Riley das ganze Buch über nur damit beschäftigt sind, vor Talon und dem Georgsorden zu fliehen oder gegen sie zu kämpfen, kommt die Handlung nach einigen Schauplatzwechseln in der ersten Hälfte im Grunde gar nicht mehr vom Fleck.

Ebenfalls nicht mehr so gelungen wie im letzten Teil finde ich die Dreiecksgeschichte zwischen Ember, Garret und Riley. Im letzten Band haben die Jungs Ember geliebt und die menschliche Ember mochte Garret, so wie der Drache in Ember Riley gemocht hat. Damit konnte ich noch ganz gut leben, aber in diesem Buch verschwimmen die Grenzen immer mehr. Ember scheint plötzlich immer denjenigen zu lieben, in dessen Nähe sie sich gerade befindet. Sie kann sich aber für keinen von ihnen entscheiden und ändert ständig ihre Meinung, liebt sie beide, kann es aber keinem von ihnen sagen, und will immer denjenigen, den sie gerade hat, während sie Angst um den anderen hat, der gerade nicht da ist.
Am Anfang ist es zumindest noch lustig zu lesen, wie Garret und Riley versuchen, sich gegenseitig auszustechen, und es immer zur Schau stellen, wenn sie Ember gerade aus irgendeinem Grund berühren können. Doch irgendwann habe ich mir als Leser nur noch eine Auflösung der Geschichte gewünscht. Letztendlich entscheidet sich Ember dann tatsächlich mehr oder weniger aktiv für einen von ihnen – nur ist das in meinen Augen dann leider auch noch der Falsche. Ich hoffe, dass wir den anderen im nächsten Band trotzdem wiedersehen, denn der ‚Gewinner‘ geht mir schon seit geraumer Zeit immer mehr auf die Nerven.

Fazit:
Zu Beginn schließt das Buch in Spannung und Action nahtlos an den Vorgänger an. Auf der Flucht vor Talon und dem Georgsorden wechseln Ember, Garret und Riley häufig die Orte, während die beiden Jungs versuchen, sich im Kampf um Embers Herz gegenseitig auszustechen. Spätestens ab der Mitte des Buches wird es aber immer zäher. Es vergeht kaum noch Zeit, während in endloser Ausführlichkeit ein einziger Kampf geschildert wird. Embers Unfähigkeit, sich zwischen Garret und Riley zu entscheiden, wird immer langweiliger und nervtötender. Auflockerung bringen da nur die Kapitel, die von Rileys Vergangenheit oder aus Dantes Perspektive geschildert sind, denn dadurch wird ein Teil der finsteren Machenschaften Talons aufgedeckt. Insgesamt hat mich „Talon – Drachenherz“ nach einem guten Beginn eher enttäuscht, weshalb ich nur drei Schreibfedern vergeben kann.



Ich bedanke mich beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 21. Januar 2016

[Rezension] Das Labyrinth erwacht – Rainer Wekwerth



Titel: Das Labyrinth erwacht
Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2013
Einband: Hardcover
Seiten: 406
ISBN: 978-3-401067-88-9
Preis: 16,99 € [D]

Klappentext:
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen: Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit, das nächste Tor zu erreichen, oder du stirbst. Problem Nummer eins, es gibt nur sechs Tore! Problem Nummer zwei, ihr seid nicht allein!

Einordnung:
- Das Labyrinth erwacht (Teil 1)

Rezension:
Das Buch ist vom ersten Moment an spannend, denn schon bevor alle sieben Protagonisten vorgestellt wurden, weiß der Leser, dass einer von ihnen in diesem Buch sterben wird. Nach und nach treffen dann Jeb, Jenna, Tian, Mary, Kathy, León und Mischa aufeinander. Doch mögliche erste Sympathien des Lesers spielen schnell keine Rolle mehr, denn die erschreckende Nachricht lautet: Es gibt sechs Welten, die die Charaktere durchqueren müssen. In jeder Welt gibt es ein Tor weniger, sodass am Ende nur noch einer von ihnen leben wird.
Es ist jedoch auch mit diesem Wissen unmöglich, nur eine Figur zu mögen und ihr die Daumen zu drücken. Der Autor stellt auf geschickte Weise sicher, dass allen sieben Charakteren ein gewisses Maß an Sympathie entgegen gebracht wird. Da die Jugendlichen schnell feststellen, dass sie in dieser scheinbar verlassenen Welt und ohne Erinnerungen an ihr früheres Leben den Schutz der Gruppe brauchen, brechen sie gemeinsam auf, um die Tore zu suchen. Sie sind aufeinander angewiesen, auch weil jeder von ihnen ein anderes nützliches Hilfsmittel wie ein Feuerzeug, ein Seil, einen Verbandskasten oder ein Messer bekommen hat. Dadurch sind sie viel gemeinsam unterwegs und versuchen sich, aus Mangel an anderen Gesprächsthemen, gegenseitig kennen zu lernen. Noch näher wird dem Leser allerdings jeder Charakter gebracht, indem ständig die Perspektive wechselt. Das Buch wird immer in der dritten Person erzählt, aber der Fokus wechselt stetig zwischen den Charakteren hin und her, sodass der Leser jede Figur bis zu den intimsten Gedanken und Gefühlen kennen lernt. Das macht es beinahe unmöglich, einen von ihnen nicht zu mögen.

Diese dauerhaften Wechsel, die trotz der zahlreichen Perspektiven aber nie für Verwirrung sorgen, machen dem Leser die Eintönigkeit der Wanderung durch die Steppe erträglicher als den Figuren. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Gedanken und Erinnerungsfetzen scheint das Buch mehr und längere Handlung zu haben als das bei genauerem Nachdenken tatsächlich der Fall ist. Besonders wird das an den Gefühlen deutlich, die die Charaktere nach und nach füreinander entwickeln. Es entsteht Freundschaft, Kameradschaft, Respekt, Liebe, aber auch Neid, Hass und Sehnsucht. Durch die vielen Perspektivenwechsel wirken all diese Gefühle nicht übereilt, sondern scheinen sich erst allmählich einzuschleichen. Die Entwicklung lässt sich nachverfolgen und es gibt viel Raum, um darüber nachzudenken. Erst im Nachhinein fällt auf, dass die Charaktere sich in der ersten Welt nur drei Tage lang aufhalten und sich dementsprechend erst seit drei Tagen kennen.

Dass den Charakteren nur so kurze Zeit bleibt, um die einzelnen Welten zu durchqueren, zerrt ordentlich an den Nerven. Alle wissen, dass jemand zurückbleiben muss, sobald sie ein Tor erreichen. Dennoch können sie nichts anderes tun als von Tor zu Tor zu rennen, denn es bleibt keine Zeit für Erholung oder zum Nachdenken, wie diese Situation anders gemeistert werden kann. Die meisten Figuren wollen nicht, dass ihre Freunde und Kameraden sterben, und doch rennen sie alle um ihr Leben, obwohl sie genau wissen, dass das für einen der anderen den Tod bedeuten wird.
Unterstützt wird die Spannung außerdem dadurch, dass weder die Charaktere noch der Leser auch nur eine vage Ahnung haben, wer oder was genau die Jugendlichen verfolgt. Durch die wechselnde Perspektive werden die Verfolger immer anders wahrgenommen. Zu der akuten wirklichen Bedrohung gesellen sich damit auch noch die Ängste der verschiedenen Charaktere, denn das Labyrinth spielt mit diesen Ängsten. Schlussendlich führt das dazu, dass der Leser sich genauso gehetzt fühlt wie die Charaktere, ebenso viel Angst empfindet und um alle sieben Leben kämpft.

Fazit:
Das Buch zerrt wirklich an den Nerven. Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass es am Ende der Reihe nur eine einzige überlebende Figur geben wird, sind alle sieben Charaktere schnell zumindest zum Teil sympathisch. Da das Buch aus allen sieben Perspektiven geschildert wird, lernt der Leser die Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Ängste jeder Figur kennen. Das steigert die Sympathie, lässt das Buch viel handlungsreicher erscheinen als es eigentlich ist und raubt den Atem. Denn am Ende ist der Leser genauso gehetzt wie die Charaktere und kämpft mit ihnen um ihr Leben, obwohl alle wissen, dass sie nacheinander sterben werden. „Das Labyrinth erwacht“ hat mich so gepackt, dass ich auf jeden Fall alle fünf Schreibfedern vergebe.


Freitag, 15. Januar 2016

[Rezension] Nightmares: Die Schrecken der Nacht – Jason Segel und Kirsten Miller



Titel: Nightmares: Die Schrecken der Nacht
Autor: Jason Segel und Kirsten Miller
Verlag: Dressler Verlag
Erscheinungsdatum: 13. November 2014
Einband: Hardcover
Seiten: 377
ISBN: 978-3-791519-08-1
Preis: 17,99 € [D]

Klappentext:
Schlafe, Charlie, schlaf nicht ein, im Traum wird es noch schlimmer sein...
Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer so viel echter als andere Träume? Und was passiert, wenn die Albträume tatsächlich zum Leben erwachen? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Einordnung:
- Die Schrecken der Nacht (Teil 1)
- Die Stunde der Ungeheuer (Teil 3)

Rezension:
Normalerweise verliere ich nicht viele Worte über ein Cover, denn das hat schließlich keine Auswirkungen darauf, ob ich den Inhalt des Buches mag oder nicht, aber hier muss ich doch mal eine Ausnahme machen. Mir gefällt schon die Farbkomposition im Hintergrund, in dem die Farben langsam ineinander übergehen, sodass das Cover nicht übertrieben bunt wirkt, obwohl von Gelb über Rot bis hin zu Blau so gut wie jede Farbe vertreten ist. Außerdem lässt sich auf dem Cover immer wieder etwas Neues entdecken. Unzählige Gestalten, die offensichtlich alle aus Albträumen stammen, sind so durcheinander angeordnet, dass auch nach fünf Minuten immer noch neue Details auffallen. Es gibt allerdings noch einen Grund, aus dem ich das Cover überhaupt erst angesprochen habe: Es leuchtet! Nicht nur der Titel auf dem Cover und dem Buchrücken leuchtet im Dunklen, sondern auch das Gespenst und, vor allem, das Gruselschloss.

Die eigentliche Geschichte hat mich aber ebenfalls überzeugt. Charlie, der Protagonist, versucht mit allen Mitteln, wach zu bleiben, denn wenn er einschläft, hat er schreckliche Albträume. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es eben nicht bloß Albträume sind. In der gruseligen Anderwelt existieren alle Monster, die sich jemand im Schlaf ausdenkt, tatsächlich. Dabei hat der Autor seine wilde Fantasie spielen lassen, denn neben den klassischen Gruselgestalten wie Gespenstern, Mumien und Hexen gibt es auch weiße Kaninchen mit riesigen, rasiermesserscharfen Zähnen und andere Fantasiewesen, wie sie sich Kinder durchaus erträumen können. Das sorgt noch einmal für zusätzliche Spannung, denn es ist nie sicher, ob ein schleimiges Monster nicht plötzlich noch seine langen Krallen ausfährt.
In der Anderwelt reihen sich die Albträume aller Menschen wie Flickenteppiche aneinander, sodass jemand, der sich darin bewegt, von einem Albtraum in den nächsten gelangt. An diesem Ort, den der Autor wirklich gruselig geschildet hat, muss sich Charlie seinen Ängsten stellen und seinen Freunden helfen, das gleiche zu tun. Dabei lernt er verschiedene faszinierende Wesen aus den Albträumen anderer Menschen kennen, beispielsweise den Gorgonen Meduso. Genau wie Charlie, fragt sich auch der Leser hin und wieder, wie jemand vor einem bestimmten Wesen bloß Angst haben kann. Doch der Autor erinnert immer wieder daran: Jeder hat vor irgendetwas Angst.

Unter anderem daran wird deutlich, dass das Buch auch zwei Ebenen gelesen werden kann. Einmal ist da bloß die spannende und gruselige Geschichte, aber dann lässt sich auch eine Menge zwischen den Zeilen lesen. Besonders zu Beginn hat der Autor unglaublich berührend Charlies „schwarze Wut“ beschrieben, die ihn immer häufiger überfällt. Der Grund für die Wut ist seine neue Stiefmutter, die er nicht leiden kann und die ihm, seiner Meinung nach, seinen Vater und seinen Bruder stiehlt. Diese Wut bringt ihn dazu, ihr viele gemeine Dinge zu unterstellen und sich immer mehr von seiner Familie zu entfremden. Im Laufe der Geschichte muss Charlie dann aber einsehen, dass blinde Wut nur unglücklich macht und nicht immer alles so schlimm ist, wie es zu sein scheint.
Noch viel größeren Wert legt der Autor allerdings auf die Ängste. Immer wieder betont er, dass jeder Mensch vor irgendetwas Angst hat, und dass jeder stark genug ist, um diese Angst zu überwinden. Das kann ein sehr guter Mutmacher sein, gerade für Kinder mit Albträumen, denn nachdem es ihn fast aufgefressen hat, will sich Charlie nicht länger von seinem Albtraum beherrschen lassen, und kämpft dagegen an. Dabei trifft er noch einige andere Kinder, die es schaffen, sich ihren Ängsten zu stellen und den bösen Träumen damit die Macht über sie zu nehmen. Denn irgendwo sind Albträume dann eben doch nur Albträume.

Fazit:
Dieses gruselige Buch sorgt für gute Unterhaltung und ist gleichzeitig ein Mutmacher. Der Protagonist Charlie erlebt mit fantastischen Wesen Abenteuer im Land der Albträume und schafft es gleichzeitig, seinen eigenen Albtraum zu besiegen, indem er sich seiner Angst stellt. Dabei legt der Autor großen Wert darauf, dass jeder vor irgendetwas Angst hat und dass jeder stark genug ist, um diese Angst zu überwinden. Das alles verpackt er in einer spannenden Geschichte mit gruseligen Monstern, viel Heldenmut und tiefer Freundschaft. Insgesamt bekommt „Nightmares – Die Schrecken der Nacht“ vier Schreibfedern von mir.


Sonntag, 10. Januar 2016

Neuzugänge #55



Schon wieder Neuzugänge. Ein kleines bisschen schäme ich mich ja schon, dass sich jetzt nach zehn Tagen schon ein Viertel der Neuzugänge des kompletten letzten Jahres angesammelt haben... Sofern sich nicht noch Rezensionsexemplare einschleichen, sind das aber, zumindest für Januar, die letzten Bücher, die neu in mein Regal einziehen.




Nachdem ich im Urlaub den ersten Teil der Labyrinth-Reihe von Rainer Wekwerth gelesen habe und absolut hin und weg war, wollte ich nach meiner Ankunft Zuhause direkt in den nächsten Buchladen stürmen und mir die nächsten beiden Teile kaufen. Hat nicht geklappt. Erstes Problem: Heilige Drei Könige ist hier ein Feiertag, also hatten die Buchläden zu. Zweites Problem: Aus einem mir nicht ganz ersichtlichen Grund gibt es den zweiten Band der Reihe nirgendwo mehr als Hardcover zu kaufen. Teil 1 und 3 gibt's überall, nur Teil 2 scheinbar nur noch als Taschenbuch. Also habe ich mich im Internet umgetan und "Das Labyrinth jagt dich" schließlich gebraucht als Hardcover gekauft. Obwohl das noch etwas mehr Zeit hätte, habe ich "Das Labyrinth ist ohne Gnade" dann auch gleich mitbestellt.
Wegen der längeren Versandzeit komme ich jetzt aber doch nicht sofort dazu, die nächsten Teile zu lesen, weil in der Zwischenzeit auch mein Rezensionsexemplar von "Talon - Drachenherz" bei mir angekommen ist. Ich habe wirklich Luftsprünge gemacht, als ich das gesehen habe. Sobald die Uni mich ließ, habe ich angefangen zu lesen und bin mittlerweile so gut wie in der Mitte angekommen. Es lohnt sich wirklich!

Samstag, 9. Januar 2016

[Aktion] Blogger-Challenge zu "Witch Hunter"

Quelle
Facebook hat mich soeben auf eine Aktion von dtv bookmark aufmerksam gemacht. Der Verlag wettet, dass wir Blogger es nicht schaffen, uns bis zur Leipziger Buchmesse so zahlreich auf die 100 Leseexemplare von "Witch Hunter" zu bewerben, dass alle Bücher vergeben werden. Da ich mich von Challenges grundsätzlich immer herausgefordert fühle, mache ich natürlich direkt mit! Da das Buch ohnehin auf meiner Wunschliste steht, trifft sich das wirklich gut.

Um eines von 100 Leseexemplaren zu ergattern, muss die Leseprobe des Buches auf dem Blog verlinkt werden. Jeder Blogger erhält dann ein Exemplar - solange der Vorrat reicht. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Bücher schon im Januar alle vergeben sein werden, aber wer weiß?



Klappentext:
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

>> Leseprobe <<

Offizielles Erscheinungsdatum des Buches ist der 18. März 2016

Freitag, 8. Januar 2016

Neuzugänge #54



Auch die nächsten Neuzugänge des Jahres stammen eigentlich noch aus dem letzten Jahr. Genauer gesagt größtenteils von der Leipziger Buchmesse im März. Wegen der SuB-Radikalkur-Challenge, die ich letztes Jahr veranstaltet habe, habe ich mir aber das ganze Jahr über nicht das Geld zusammen lesen können (oder eher: wollen), um mir die Bücher offiziell ins Regal zu stellen. Jetzt ist endlich Januar und damit können diese Bücher es sich offiziell auf meinem SuB bequem machen.


Um "Humpelgreed" schleiche ich schon herum, seit das Buch erschienen ist. Das war erschreckenderweise schon im Juni 2013. In der Geschichte geht es darum, dass Kinder mit den Fragen, die sie stellen, das Schiff des Piraten Humpelgreed antreiben. Nachdem sie ausgebeutet wurden, werden sie als Erwachsene, die das Fragenstellen verlernt haben, wieder nach Hause geschickt. Die Idee hat mich von Anfang an fasziniert, trotzdem habe ich das Buch irgendwie immer noch nicht gelesen.
Mit "Farben der Liebe" und "Es duftet nach Liebe" habe ich außerdem meine Sammlung der Anthologien von der Kuschelgang ein bisschen aufgestockt. Ich glaube, ich bin an keinem Stand so oft vorbei gelaufen wie bei der Kuschelgang. Zwar sind die Geschichten nicht immer alle auf hohem Niveau, aber ein paar schwule Kurzgeschichten für nebenbei sind nie falsch.
Die beiden "Phoenix" Bücher von Ann-Kathrin Karschnick habe ich mir dann auch gleich noch signieren lassen, als ich am Stand des Papierverzierer Verlags mehr oder weniger über die Autorin gestolpert bin. Nachdem ich den dritten Band ja inzwischen auch besitze, kann ich bald in die Reihe starten.
Lediglich den zweiten und dritten Teil der "Das verbotene Eden" Reihe habe ich nicht von der Buchmesse. Da habe ich den ersten Teil mal zu Weihnachten bekommen. Da die Reihe ja jetzt aber neu aufgelegt wurde, hatte ich Angst, dass ich die beiden Teile nicht mehr mit dem alten Cover bekomme. Also habe ich sie still und heimlich gekauft und dann schändlich im Regal verrotten lassen. Aber jetzt sind sie offiziell vorgestellt, also könnte ich sie auch endlich lesen. Demnächst. Irgendwann.

Donnerstag, 7. Januar 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #12 | Deine 10 Highlights aus 2015

Um meine Highlights des letzten Jahres zu finden, habe ich mir angesehen, welche Bücher 2015 fünf Schreibfedern bekommen haben. Damit hatte ich meine Top Ten aber noch nicht ganz, da das insgesamt 18 Bücher waren. Allerdings war es nicht schwer, da die zehn besten herauszufiltern, da ich zwei der Bücher nicht das erste Mal gelesen habe und außerdem manchmal mehrere Teile einer Reihe mit der vollen Punktzahl bewertet wurden - da habe ich dann nur den für mich besten Teil aufgelistet. Herausgekommen ist eine ziemlich bunte Mischung: Fantasy, ein Kinderbuch, Gay Romance, ein Roman, Romantic Fantasy... Ich bin zufrieden mit meinem Lesejahr!
Weitere Informationen zur Aktion findet ihr bei Steffis Bücherbloggeria. :)


Das heutige Thema:
Deine 10 Highlights aus 2015

Meine Top Ten:







Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Was sind eure Highlights des letzten Jahres?

Sonntag, 3. Januar 2016

Neuzugänge #53



Die ersten Neuzugänge des Jahres sind eigentlich noch die letzten Neuzugänge des alten Jahres. Die Bücher habe ich nämlich zu Weihnachten bekommen. Im Feiertagsstress bin ich nicht dazu gekommen, sie euch vorzustellen. Daher zähle ich sie einfach für das neue Jahr 2016.



Weil es die "Mythos Academy" Reihe von Jennifer Estep neuerdings überall nur noch als Taschenbuch und mit dem schrecklichen schwarzen Cover gibt, musste ich mir die Bücher dringend zu Weihnachten wünschen, solange sie noch irgendwo mit weißem Cover zu kaufen sind. Ich mag weiße Cover. Unabhängig davon finde ich die neuen Cover der Reihe aber auch überhaupt nicht ansehnlich. Zum Glück haben mir meine Eltern, meine Geschwister und meine Tante diesen Wunsch erfüllt. Jetzt muss ich die Bücher nur noch lesen...

Freitag, 1. Januar 2016

[Statistik] Dezember 2015 und das Jahr 2015

Im Dezember hat es mit dem SuB-Abbau dann noch einmal funktioniert. Ich habe zwar nur ein Buch mehr gelesen als bekommen, aber immerhin. Generell hat mir der Monat gut gefallen, weil fast alle Bücher richtig gut waren. Ich habe zwar schon wieder zwei neue Reihen angefangen, aber dafür auch zwei Reihen weiter gelesen. Mit dem Jahresabschluss bin ich zufrieden.


Neuzugänge:

- "Nightmares - Die Schrecken der Nacht" von Jason Segel und Kristen Miller [Kauf]
- "Origin - Schattenfunke" von Jennifer L. Armentrout [Geschenk]
- "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi [Kauf]

Gesamtanzahl: 3 Bücher




Gelesen und rezensiert:

- "Talon - Drachenzeit" von Julie Kagawa (556 Seiten) [5/5]
- "Magisterium - Der Weg ins Labyrinth" von Holly Black und Cassandra Clare (332 Seiten) [3/5]
- "Origin - Schattenfunke" von Jennifer L. Armentrout (446 Seiten) [4/5]
- "Die Roboterchroniken IV - Angriff aus dem Cyberspace" von Wolfgang Bellaire (204 Seiten) [4/5]

Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1538 Seiten
durchschnittliche Bewertung: 4 von 5 Schreibfedern




Highlight des Monats:


Obwohl mir diesen Monat fast alle Bücher ziemlich gut gefallen haben, war "Talon" irgendwie doch ein Highlight. Ich habe lange nicht mehr so schnell ein so dickes Buch durchgelesen. Ein Glück, dass der zweite Teil schon in zehn Tagen erscheint!


Enttäuschung des Monats:

Das einzige Buch, von dem ich mir mehr versprochen habe, war "Magisterium", aber so richtig enttäuscht bin ich von dann doch nicht gewesen, sodass ich einen Monat ohne Enttäuschung vorweisen kann.



Das Jahr 2015 in Zahlen


Im Jahr 2015 habe ich insgesamt 71 Bücher mit 25.883 Seiten gelesen und diese mit durchschnittlich 3,85 von 5 Schreibfedern bewertet. Außerdem sind 62 Neuzugänge in meine Regale eingezogen. Damit habe ich die Anzahl der gelesenen Bücher und Seiten fast verdoppelt und die Anzahl der Neuzugänge beinahe halbiert im Vergleich zum letzten Jahr. Ich bin damit rundum zufrieden und hoffe, dass das nächste Jahr noch mehr SuB-Abbau bringt.