Donnerstag, 19. Oktober 2017

[Rezension] Sturm der Zeit – Julie Cross


Titel: Sturm der Zeit
Autor: Julie Cross
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2014
Einband: Hardcover
Seiten: 505
ISBN: 978-3-841422-11-8
Preis: 16,99 € [D]


Während Jackson Meyer sich auf der Insel der Außenseiter allmählich von den Folgen seines letzten Sprungs in die ferne Zukunft erholt, kommt er der Entstehung des Zeireise-Gens weiter auf die Spur. Er ist immer noch Gefangener von Eyewall, der gegnerischen Geheimdienstabteilung. Aber er ist umgeben von den Menschen, die er liebt: seinem Vater, seiner Schwester und Holly. Auch einige der Original-Zeitreisenden sind bei ihnen, und Jackson erfährt mehr Details über ihre Vergangenheit und wie sich das Zeitreisen ausgewirkt hat. Es wird immer klarer, dass sie die Experimente von Thomas und Dr. Ludwig im Eyewall-Hauptquartier für immer stoppen müssen. Was als schlichter Fluchtplan beginnt, wird so zu einem rasanten Showdown zwischen Jackson und seinen Gegnern, einem weltumfassenden, finalen Kampf gegen den Untergang der Menschheit. Für diesen Kampf wurde Jackson geborgen, und er weicht ihm nicht aus. Für nichts und niemanden.


- Sturz in die Zeit (Teil 1)
- Feinde der Zeit (Teil 2)
- Sturm der Zeit (Teil 3)


Ich stand vor der Zelle und starrte, nun ja, mich an.
(Seite 7)


Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten.

Das Buch schließt nahtlos an den vorherigen Band an. Wie schon zu Beginn des letzten Teils stößt Jackson auch hier wieder auf eine neue Gruppe von Zeitreise-Experten. Er lernt von ihnen weitere Details und bekommt Einblicke in die Arbeit von Eyewall und die Machenschaften von Thomas. Damit wird die Geschichte weiter mit Details und Erklärungen aufgefüllt. Allerdings wird der Hintergrund auch noch komplexer, sodass ich zwischenzeitlich Mühe hatte, der Logik zu folgen. Durch die enorme Komplexität der Geschichte, einigen überraschenden Enthüllungen und das immer größer werdende Chaos ist jedoch auch viel Spannung entstanden. Erst kurz vor dem Ende wurde mich klar, worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Bis dahin sind die Absichten sehr gut verschleiert gewesen.

Das Ende selbst hat mich dann allerdings in zahlreichen Aspekten enttäuscht. Die grundlegende Idee und die Tatsache, dass es sich um ein vollkommenes, endgültiges Ende handelt, haben mir gefallen. Im Rest fehlten Pfeffer und Logik. Im finalen Showdown erledigen Jackson und seine Kollegen beispielsweise mal eben nebenbei, was ihnen bis dahin noch nie gelungen ist. Das ging so schnell und einfach, dass gar keine Spannung aufkam. Außerdem fällt die Logik der bisher sehr überzeugenden und nachvollziehbar konstruierten Geschichte immer mehr in sich zusammen, je mehr Fäden zusammen laufen. Viele Dinge machten dann einfach keinen Sinn. Allem voran ist da die größte aller Lügen in diesem komplizierten Netz aus Geheimnissen und Unwahrheiten zu nennen. Diese ganz große Lüge, die angeblich wichtig war, damit Jackson tut, was getan werden muss, wird in einem dramatischen Moment enthüllt – dabei wäre die Wahrheit viel überzeugender gewesen. Leider konnte die Autorin das große, komplexe Konstrukt nicht angemessen auflösen. Zumal die große Wendung auch nicht sonderlich überraschend war. Alles in allem fand ich das Ende eher schwach.

Außerdem muss ich zu diesem Teil mal anmerken, dass es im Grunde die ganze Zeit schon eher um die Liebesgeschichte zwischen Jackson und Holly als um die Zeitreise-Geschichte ging. In diesem Band ist das allerdings etwas übermächtig geworden. Da sie sich zu Beginn als Agent Meyer und Agent Flynn gegenüber stehen, verliebt sich Holly nicht einfach direkt wieder in ihn. Sie lässt ihn abwechselnd an sich heran und stößt ihn weg, landet fast mit ihm im Bett und zeigt ihm die kalte Schulter, empfindet etwas für ihn und will nichts von ihm wissen. Ich als Leser fand das ein wenig anstrengend. Jackson dagegen ist so unglaublich in sie verliebt, dass ihn jede Zurückweisung enttäuscht, er sie aber sofort weiter anschmachtet. Seine Handlungen, seine Gedanken, seine Entscheidungen, alles dreht sich nur noch um Holly. Diese Schmachterei war wirklich schrecklich. Wenn nicht gerade Zeitreisende, Klone und Eyewall-Agenten getötet wurden, las sich das Buch wie ein kitschiger Liebesroman mit einer sechzehnjährigen, weiblichen Protagonistin, deren Leben draus besteht, ihren Schwarm anzuhimmeln.


Der Beginn des Buches ist wieder spannend und interessant. Es werden weitere Details zu den Zeitreisen geliefert und die Komplexität nimmt noch einmal zu. Zwischendurch verlor sich die Handlung leider in Jacksons kitschiger Schmachterei. Alles drehte sich fast nur noch um seine angehimmelte Holly. Das war ziemlich anstrengend. Ein bisschen Spannung blieb jedoch, weil sich erst sehr spät auflöst, worauf die Geschichte hinausläuft. Leider ist das Ende der bis dahin überzeugend konstruierten Geschichte dann nicht gerecht geworden. Es war fast schon lahm, viel zu einfach und machte an einigen Stellen keinen Sinn. Da ich von „Sturm der Zeit“ eher enttäuscht war, vergebe ich nur drei Schreibfedern.

Montag, 16. Oktober 2017

[Gewinnspiel] Vielen Dank an meine 200 Follower!

Liebe Leser,

vor Kurzem habe ich festgestellt, dass ich über diverse Kanäle nun insgesamt 200 Follower habe. Das hätte ich echt niemals erwartet, als ich mit diesem Blog angefangen habe. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle mit einem Gewinnspiel bei euch bedanken. :)



Was könnt ihr gewinnen?

#1: Die Fäden der Zeit
"Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai - sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen. Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss ..."



#2: Dämonenasche
"Seit Jahren wird Ivy von Visionen heimgesucht: Sie sieht düstere Orte, bedrohlich nah und dennoch jenseits der Realität. Wird sie etwa verrückt? Plötzlich verschwindet ihre Schwester Jasmine und jemand versucht, Ivy zu töten. Aber der mysteriöse Adrian rettet sie - und offenbart ihr die schockierende Wahrheit: Diese dämonische Parallelwelt existiert wirklich und Jasmine ist dort gefangen. Gemeinsam mit Adrian begibt sich Ivy auf die Suche nach einem alten Relikt, um Jasmine zu befreien. Was Ivy allerdings nicht weiß: Adrian, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt, ist vom Schicksal dazu bestimmt, im Krieg der Engel und Dämonen auf der anderen Seite zu kämpfen. Als ihr Todfeind ..."


Wie könnt ihr teilnehmen?

Schreibt mir bis zum 26. Oktober 2017 um 23.59 Uhr in die Kommentare, wo ihr mir folgt und für welches Buch ihr in den Lostopf hüpfen möchtet. Bitte gebt außerdem eure Mailadresse an, damit ich euch erreichen kann.


Die Auslosung erfolgt am 27. Oktober 2017.
Viel Erfolg. ;)



Teilnahmebedingungen
1. Mit der Teilnahme erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.
2. Du bist mindestens 18 Jahr alt oder hast die Erlaubnis deiner Eltern.
3. Du hast eine Postadresse in Deutschland.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, kein Ersatz bei Verlust auf dem Postweg und keine Barauszahlung möglich.
5. Falls du gewinnst, wird dein Name (Nickname / Teilnehmername) auf meinem Blog veröffentlicht.
6. Falls du gewinnst, hast du bis zum 02. November 2017 um 23.59 Uhr Zeit, mir deine Postadresse zukommen zu lassen, sonst wird erneut ausgelost.

Sonntag, 15. Oktober 2017

[Rezension] Feinde der Zeit – Julie Cross


Titel: Feinde der Zeit
Autor: Julie Cross
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 22. August 2013
Einband: Hardcover
Seiten: 540
ISBN: 978-3-841422-10-1
Preis: 16,99 € [D]


Jackson Meyer wirft sich voller Elan in seine Rolle als Agent für Tempest – die geheimnisvolle CIA-Abteilung, die für alle mit Zeitreisen verbundenen Bedrohungen zuständig ist. Trotz seines Kummers darüber, dass er seine große Liebe aufgeben musste, zeigt Jackson, dass er ein hervorragender Agent ist – auch ohne, das er seine eigenen Kräfte nutzt und durch die Zeit springt. All das ändert sich jedoch, als Holly erneut in sein Leben tritt. Dann wird plötzlich Eyewall, eine gegnerische CIA-Abteilung, aktiv. Die Mitarbeiter von Tempest werden angegriffen und müssen fliehen. Jackson erkennt, dass die Welt um ihn herum sich verändert hat. Jemand weiß von seiner ausgelöschten Beziehung zu Holly, so dass sie beide wieder in Gefahr sind.


- Sturz in die Zeit (Teil 1)
- Feinde der Zeit (Teil 2)
- Sturmder Zeit (Teil 3)


Ohne die Erinnerungsbilder, die in mir aufblitzten, hätte ich wohl nie die Kraft gefunden, von dieser Stelle im Gras aufzustehen und mich weiter von Holly zu entfernen.
(Seite 7)


Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an direkt wieder gepackt. Auch nach zwei Jahren Pause zwischen diesem und dem ersten Teil hatte ich keinerlei Probleme, sofort wieder in die Handlung einzusteigen. Durch Jacksons Ausbildung und sein Tagebuch werden alle Irrungen und Wirrungen der bisherigen Geschehnisse noch einmal wiederholt und systematisch veranschaulicht. Es gibt sogar Abbildungen von Zeitstrahlen, um deutlich zu machen, in welcher Reihenfolge und zu welcher Zeit Jackson von einer Welt in eine andere gesprungen ist. Zudem lernt er in der Ausbildung mehr Details über Zeitreisen, sodass seine vollen Sprünge sowie die Halbsprünge genauer erklärt werden. Damit wird der komplexe Teil über Zeitreisen so weit veranschaulicht, dass ich alles verstehen und nachvollziehen konnte, obwohl ich mich kaum noch an den ersten Band erinnern konnte. Das ist der Autorin wunderbar gelungen. Und die verschiedenen Methoden der Darstellung, beispielsweise den unterschiedlichen Parallelwelten verschiedene Namen zu geben, werden durch das ganze Buch immer weiter verwendet, sodass es kein Problem ist, den neuen Erkenntnissen und wechselnden Welten und Daten zu folgen. Ein gewisses Grundmaß an Verwirrung bleibt nur dadurch bestehen, dass selbst Jackson nicht zweifelsfrei sagen kann, durch wie viele Welten er nun eigentlich gesprungen ist. Ich als Leser wurde also lediglich auf dem gleichen Niveau der Unsicherheit gehalten, das auch bei den Charakteren vorherrscht.

Auch unabhängig von den Erklärungen zu den Zeitreisen war die Handlung anfangs spannend. Jacksons Ausbildung bei der CIA war interessant beschrieben und die unterschiedlichen Missionen, die er durchführen musste, waren jedes Mal packend, weil sie manchmal doch etwas aus dem Ruder gelaufen sind. Zudem tritt immer wieder die gegnerische CIA-Abteilung Eyewall in Erscheinung. Während Jacksons Abteilung Tempest vollständig bekannt ist, weiß er über Eyewall-Agenten nur sehr wenig. Dadurch gab es immer wieder überraschende Momente, wenn ein neuer Agent enttarnt wurde. Wie in jeder CIA-Geschichte gibt es aber natürlich auch hier Doppelagenten und Personen, die eigentlich nur ihr eigenes Interesse verfolgen. Bis zum Schluss war daher nie klar, welche Person offiziell zu welcher Abteilung gehört, welche Person heimlich für wen arbeitet, wer wie viel weiß und manchmal sogar, aus welcher Zeit die jeweilige Person stammt. Zugehörigkeiten und Absichten hat die Autorin sehr gut verschleiert und zusätzlich immer wieder Situationen geschaffen, in denen sich doch wieder alles geändert hat.

Nichtsdestotrotz war das Buch am Schluss etwas handlungsarm. So spannend Jacksons Ausbildung am Anfang auch war, sie hat irgendwie kein Ende gefunden. Zwar gab es dramatische Missionen, aber keine davon hat die Geschichte tatsächlich weiter gebracht. Nach zwei Dritteln hatte ich das Gefühl, dass die Handlung stecken geblieben ist. Es folgte eine Auseinandersetzung zwischen Tempest und Eyewall nach der anderen. Die Feinde der Zeit selbst, also die anderen Zeitreisenden, sind kaum aufgetaucht. Zwar folgen noch einige Entwicklungen und zum Schluss gibt es einen dramatischen Showdown, aber für meinen Geschmack standen sich etwas oft einfach junge CIA-Agenten gegenüber oder Jackson hat sich ununterbrochen Gedanken um Holly gemacht. Im letzten Drittel hätten es daher durchaus einige Seiten weniger sein dürfen, um die Spannung aufrecht zu erhalten.


Der Einstieg in die Geschichte fiel mir trotz langer Pause sehr leicht. In seinem Tagebuch veranschaulicht Jackson systematisch die bisherigen Ereignisse und legt dazu sogar Abbildungen an. Zudem vermittelt ihm die Ausbildung neues Wissen und mehr Details zu den Zeitreisen. Dieser komplexe Aspekt wird sehr anschaulich und verständlich dargestellt. Zudem war die Handlung spannend. Es gab packende Auseinandersetzungen, überraschende Erkenntnisse und die Autorin hat viele Dinge gut verschleiert. Lediglich im letzten Drittel blieb die Handlung zwischenzeitlich stecken. „Feinde der Zeit“ war nicht ganz so gut wie der erste Band und bekommt daher vier Schreibfedern.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Aktion] Top Ten Thursday #28 | 10 Bücher, die du als nächstes lesen möchtest

Die meisten Top Ten Thursdays, bei denen ich mitmache, behandeln Leselisten. Das siebte Mal erwische ich schon dieses Thema. Wie immer habe ich auch dieses Mal einen Blick auf die vorherigen Listen geworfen und geschaut, wie weit ich damit inzwischen gekommen bin:

  • Herbst 2015: acht gelesen, zwei aussortiert = 10/10
  • Winter 2015: sieben gelesen, eins aussortiert = 8/10
  • Sommer 2016: sechs gelesen, eins aussortiert = 7/10
  • Herbst 2016: sechs gelesen = 6/10
  • Winter 2016: sieben gelesen = 7/10
  • Sommer 2017: neun gelesen = 9/10

Bislang habe ich also gerade mal eine einzige Liste vollständig abgearbeitet und das auch nur, weil ich einige Bücher, die ich damals unbedingt als nächstes lesen wollte, aussortiert habe. Traurige Bilanz. Es erscheinen einfach ständig zu viele neue, interessante Bücher, die sich dazwischen drängen, bevor ich die Liste geschafft habe. Aber irgendwann ist jedes Buch fällig! Bis dahin schreibe ich einfach weiter fleißig Listen.

Weitere Informationen zur Aktion findet ihr ab dieser Woche bei Aleshanee von 'Weltenwanderer'. :)


Das heutige Thema:
10 Bücher, die du gerne als nächstes lesen möchtest 

Meine Top Ten:
Den zweiten Band der "Amani"-Reihe habe ich als Rezensionsexemplar bekommen. Bislang habe ich es allerdings nicht einmal geschafft, den ersten Band zu lesen. Das soll sich jetzt ändern, der erste Band ist hier also stellvertretend für die gesamte Reihe aufgelisten. Gleiches gilt für "Helden des Olymp: Der Sohn des Neptun". Den ersten Teil habe ich vor Kurzem gelesen, jetzt bin ich auf den Rest gespannt.


"Herrscherin der tausend Sonnen" ist ebenfalls ein Rezensionsexemplar und steht daher auf der Leseliste. Ich mag es gar nicht, Rezensionsexemplare vor mir her zu schieben, daher wird es gelesen, sobald es hier ankommt. Dagegen stand "Lady Midnight" schon das letzte Mal auf der Liste. Jetzt, da die Fortsetzung erschienen ist, komme ich hoffentlich endlich mal dazu.


Der erste Teil der "Mythos Academy"-Reihe ist das vorletzte Buch, das ich für die SuB-Abbau-Challenge auf Lovelybooks noch lesen muss. Ich bin fest entschlossen, das dieses Jahr noch zu schaffen. Für die Stadt, Land, Fluss Challenge sowie die Serienkiller-Challenge steht außerdem der Rest der "Phoenix"-Reihe auf der Liste.


"Scythe" ist Anfang des Monats eingezogen, weil mich die Idee total fasziniert. Da ich mir abgewöhnen möchte, Bücher sofort nach Erscheinen zu kaufen und sie dann doch im Regal verstauben zu lassen, steht es auf dieser Liste. Gleiches gilt für "Talon: Drachenblut", das ich gleichzeitig für die Serienkiller-Challenge lese.


Das letzte Buch für die SuB-Abbau-Challenge auf Lovelybooks ist "Die Wahrheit über Alice", was auch schon ewig auf meinem SuB liegt. Langsam wird es Zeit. Frisch eingezogen ist dagegen "Winston: Kater undercover". Den fünften Band sowie den gestern erschienenen sechsten Band möchte ich auch dieses Jahr noch lesen, um endlich mal wieder auf dem aktuellen Stand zu sein.


Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Welche Bücher nehmt ihr euch für die nächste Zeit vor?

Montag, 9. Oktober 2017

[Rezension] Coldworth City – Mona Kasten


Titel: Coldworth City
Autor: Mona Kasten
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 01. September 2017
Einband: Softcover
Seiten: 318
ISBN: 978-3-426520-41-3
Preis: 12,99 € [D]


Vor drei Jahren täuschte die junge Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Raven lebt seither versteckt in Coldworth City – bis der geheimnisvolle Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, und schon bald sieht sich Raven einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen könnte.


Das Buch ist kein Teil einer Reihe.


„Wann?“


Ich gehöre nicht zu den Menschen, die in jedem Buch Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten suchen. Das Rad lässt sich nicht neu erfinden. Irgendwo wird es also immer Überschneidungen oder Anlehnungen geben. Allerdings bin bei diesem Buch selbst ich nicht umhin gekommen, das Gefühl zu haben, dass es sich eigentlich um eine (leider ziemlich schlechte) X-Men Fanfiktion handelt. Protagonistin Jean Grey Raven hat Angst vor ihren Fähigkeiten, die sehr stark und sehr zerstörerisch sind, und verwendet daher nur Telekinese und Telepathie. Eine reiche Person, die sich für die Gleichberechtigung von Menschen und Mutanten einsetzt, stellt eine Villa ein Hotel zur Verfügung, in dem jeder Zuflucht finden und in dem Mutanten ihre Fähigkeiten trainieren können. Gegner ist eine mit Mutanten experimentierende Forschungsorganisation unter der Leitung von William Stryker namens Advanced Interference Defence. Unterwegs wird dann unter anderem noch Storm ein Mutant vorgestellt, dessen Augen weiß werden, wenn er Stürme erzeugt. Und so weiter. Gegen Ähnlichkeiten habe ich wirklich nichts, aber dieses Buch las sich als hätte die Autorin alle Aspekte, die ihr an X-Men gefallen haben, in einen Topf geworfen und daraus eine Geschichte gebastelt.

Leider trifft der Ausdruck „gebastelt“ dann auch bei der Konzeption des Buches auf den Punkt. Es wirkt nämlich wie aus dem Baukasten. Es gibt ein paar Szenen rund um Raven, die detailliert ausgeschmückt und beschrieben sind. Aber es fehlt die sinnvolle Verknüpfung, weil einfach eine Szene an die andere gereiht ist. Die Wechsel der Stimmungslage sind deshalb viel zu schnell und die Lösungen jeglicher Probleme viel zu einfach. Außerdem durfte ich bloß nicht auf die Idee kommen, auf Ravens Weg mal nach links oder rechts zu schielen. Erklärungen und Beschreibungen, die über Ravens unmittelbare Umgebung hinausgehen, fehlen nämlich vollständig. Bis zum Schluss habe ich keine Vorstellung davon bekommen, in welcher Welt die Geschichte eigentlich spielt. Die Entstehung der Welt und die aktuellen Begebenheiten werden nur so weit angerissen, dass verständlich ist, dass Mutanten gleichberechtigt sein sollten, es aber nicht sind. Was es mit Coldworth City auf sich hat und wie der Rest der Welt aussieht, wird einfach völlig ignoriert. Es wirkt, als hätte die Autorin einige Handlungsideen für die Protagonistin gehabt und diese hintereinander runter geschrieben, ohne sich einen größeren Kontext dafür auszudenken.

Außerdem fehlt es an allen Ecken und Enden an Logik. Beispielsweise ist mir völlig schleierhaft, wie die Untergrundorganisation in einem öffentlichen Hotel mit Trainingsraum, Hightech IT-Abteilung und massenhaft entflohenen Mutanten im Speiseraum nie entdeckt wird. Außerdem soll der Großteil des Hotels von Mutanten des Untergrunds bewohnt sein, aber auf Missionen wird immer die gleiche Gruppe Jugendlicher geschickt. Zugegeben, die Missionen sind nicht besonders kompliziert, weil selbst das Geheimlabor des Bösewichts und die Forschungseinrichtungen, in der Mutanten gefoltert werden, so unfassbar schlecht gesichert sind, dass die anfängliche Dramatik solcher Missionen völlig ins Lächerliche gezogen wurde. Das gesamte Buch ist voller Momente, in denen diese fehlende Logik oder die absolut unrealistische Einfachheit der Problemlösung die ganze Idee zerstört hat. Zudem waren manche Enthüllungen extrem vorhersehbar. Es spricht nicht für die Charaktere, wenn sie 200 Seiten brauchen, um auf die Idee zu kommen, dass ein Mensch, bei dem sich Wunden sofort schließen, möglicherweise ein Mutant mit Selbstheilungskräften sein könnte. Die Geschichte wirkt überhaupt nicht ausgearbeitet. Den Höhepunkt hat dies am Ende des Buches gefunden, bei dem mit großen Reden nach komplizierter Planung eine ganze Menge Mutanten auf eine gefährliche Mission geschickt werden – die allerdings schon längst ganz einfach von bloß zwei Mutanten (zu denen Raven nicht gehört!) hätte erledigt sein können, selbst wenn man die unnötige Zerstörung eines Gebäudes einbezieht. Raven als unglaublich starke, wichtige Mutantin aufzubauschen war also eigentlich nichts weiter als heiße Luft.


Bei diesem Buch handelt es sich um eine leider ziemlich schlechte X-Men Fanfiktion. Es stecken kaum eigene Ideen in der Geschichte, weil die Überschneidungen mit der X-Men Serie doch enorm sind. Außerdem ist die Umsetzung in meinen Augen nicht gelungen. Das Buch wirkt wie aus dem Baukasten. Szenen reihen sich ohne vernünftige Verknüpfung aneinander und der größere Kontext fehlt, weil der Fokus immer ganz eng auf die Protagonistin fixiert ist. Logik lässt die Geschichte auch vermissen. Im Grunde ist beinahe alles viel zu einfach und unrealistisch. Da sich „Coldworth City“ aber zumindest ganz gut lesen lässt und ein, zwei nette Nebencharaktere hat, vergebe ich noch zwei Schreibfedern.

Samstag, 7. Oktober 2017

Neuzugänge #86

Der September mit all seinen vielen interessanten Neuerscheinungen ist vorbei. Aber ich habe es noch gar nicht geschafft, alle vorzustellen. Also kommt hier noch ein Schwung Bücher, die es sich auf meinem SuB gemütlich machen. Da ich sie alle noch dieses Jahr lesen möchte, werden sie aber hoffentlich nicht allzu sehr einstauben. Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich darüber, trotz dieser Neuzugänge immer noch einen knapp zweistelligen SuB-Stand zu haben, den ich Dank einer Aussortieraktion gerade erst erreicht habe.



Auf Kaperfahrt mit der "Friedlichen Jenny" (Q)
Das Buch von Boy Lornsen ist schon uralt und selbst hätte ich es mir auch nie gekauft. Aber einer Freundin ist es in die Hände gefallen und da ich passenderweise Jenny heiße, hat sie es mir mitgebracht. Das wird bestimmt witzig zu lesen sein, auch wenn ich leider nur heiße wie das Schiff und nicht wie der Protagonist.


Winston 5: Kater undercover (Q)
Der fünfte Teil der Reihe von Frauke Scheunemann war ein Spontankauf. Ich möchte die Reihe zwar ohnehin dieses Jahr noch auf den aktuellen Stand lesen, aber eigentlich habe ich in diesem Monat keinen Platz mehr für noch mehr Bücher. Allerdings habe ich festgestellt, dass jemand bei der Stadt, Land, Fluss Challenge für den Autor mit F das gleiche Buch liest wie ich. Da mich das Punkte kostet, werde ich versuchen, das schon gelesene Buch noch durch Winston zu ersetzen.


Talon 4: Drachenblut (Q)
Eigentlich hat mir nur der erste Teil der Reihe von Julie Kagawa so richtig gut gefallen. Danach hat das Liebesdreieck für mich eine viel zu große Rolle eingenommen. Und sie hat sich auch noch für den falschen Jungen entschieden. Nichtsdestotrotz möchte ich schon gerne wissen, wie es weiter geht. Vor allem, weil der Klappentext Andeutungen macht, die mir Hoffnung machen.


Scythe 1: Die Hüter des Todes (Q)
Dieses Buch von Neal Shusterman ist momentan gefühlt in aller Munde. Auch mich hat es direkt angesprochen. Ich habe sogar schon die Leseprobe gelesen, obwohl ich das normalerweise nicht tue. Und was soll ich sagen? Selbst dieser kurze Ausschnitt hat mich schon überrascht. Ich kann es kaum noch erwarten, das Buch endlich anzufangen. Bei den durchweg begeisterten Meinungen, die ich bisher gehört habe, bin ich zuversichtlich, dass das Buch all meine Erwartungen erfüllen wird.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

[Rezension] Chosen 2: Das Erwachen – Rena Fischer


Titel: Chosen – Das Erwachen
Autor: Rena Fischer
Verlag: Planet
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2017
Einband: Hardcover
Seiten: 491
ISBN: 978-3-522505-56-7
Preis: 16,99 € [D]


Zu Beginn des neuen Jahres steht Emma vor den Scherben ihres bisherigen Lebens: Ihre Erinnerungen wurden durch Farran, den Leiter des Elite-Internats, manipuliert. Sie glaubt, dass ihr Vater Jacob tot ist und die Ermordung ihrer Mutter beauftragt hatte sowie ihr Freund Jared von ihrer großen Liebe Aidan getötet wurde. Dieser ist seit der verhängnisvollen Silvesternacht verschollen. Wird es Emma gelingen, die dunklen Machenschaften von Farran zu durchschauen, der ihr gegenüber als väterlich besorgter Mentor auftritt? Schafft es Emmas Vater, sie rechtzeitig diesem gefährlichen Einfluss zu entreißen? Und wird sie Aidan aufspüren, bevor alles zu spät ist? Denn eines ist sicher: Ohne Emmas Hilfe ist Aidan für immer verloren.


- Die Bestimmte (Teil 1)
- Das Erwachen (Teil 2)


„Schreib es auf“, hat er gesagt, „und dann beginnen wir neu.“


Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Das Buch wird erzählt aus drei Perspektiven: Emmas, Aidans und Jacobs. Genau diese Perspektiven machen das Buch von Anfang an spannend, weil jede Figur zu Beginn einen eigenen Rückblick darauf gibt, was am Ende des ersten Bands passiert ist. Dabei wird schnell klar, dass Jacob aufgrund seines verfrühten Abgangs nicht alles bis zum Schluss mitbekommen hat, dass Aidan sämtliche Erinnerungen verloren hat und dass Emmas Erinnerungen erfolgreich manipuliert wurden, sodass sie sich an falsche Tatsachen erinnert. Damit erzählen drei unterschiedliche Charaktere das Buch, die zu Beginn nicht alles wissen, gar nichts mehr wissen und falsche Dinge zu wissen glauben. Dementsprechend gibt es auch keinen zuverlässigen Rückblick, um den ersten Band der Reihe noch einmal aufzufrischen. Obwohl ich daher selbst noch einmal die Details nachschlagen musste, finde ich diese Ausgangslage sehr spannend.
Hinzu kommt, dass alle drei Perspektiven in einer unterschiedlichen Geschwindigkeit erzählt werden. Während bei Emma und Jacob schon bald mehrere Monate vergangen sind, sind es bei Aidan bloß einige Tage. Durch die unterschiedlich schnell laufenden Handlungsstränge berichtet jeder Erzähler nur die Dinge, die tatsächlich relevant sind. Es gibt keine unnötigen Lückenfüller oder überstürzt aneinander gereihten Szenen, weil für jeden Charakter individuell die Entwicklung beschrieben wird, die wichtig ist, bis die Figuren wieder aufeinander treffen.

Die Entwicklung der Charaktere ist überhaupt sehr gelungen. Besonders Emmas Zustand entwickelt sich im Laufe des Buches enorm, denn sie muss nicht nur verlorene Erinnerungen zurückbringen, sondern erkennen, dass ihre Erinnerungen manipuliert wurden, herausfinden, welche Teile echt und welche falsch sind und das falsche Wissen durch die richtigen Fakten ersetzen. Und das alles, während sie im Grunde niemandem trauen kann, weil sie sich auf ihre Erinnerungen zu ihrem Verhältnis mit den anderen Personen ja nicht verlassen kann. Diese Entwicklung hat die Autorin sehr langsam und authentisch beschrieben. Jede Situation und jedes Treffen von Charakteren ist sorgfältig vorbereitet. Akute Stresssituationen machen Emmas Fortschritte immer wieder zunichte, sodass es auch nicht einfach stetig besser wird. Den Weg von völliger Ergebenheit Farran gegenüber bis zur Rückkehr der Erinnerungen an den schrecklichen Silvesterabend habe ich als sehr realistisch empfunden. Manchmal ging es sogar so langsam vorwärts, dass es regelrecht nervenaufreibend war.

Neben der Charakterentwicklung ist aber auch der Rest der Handlung spannend. Grundsätzlich sorgt dafür schon die Tatsache, dass Emma falsche und Aidan keine Erinnerungen haben. Denn dadurch wusste ich als Leser bei einigen Personen schon längst, auf welcher Seite sie standen, ob sie Verräter waren und wer wen betrogen hat, während die Charaktere noch vollkommen ahnungslos waren. Nichtsdestotrotz haben auch mich immer wieder Charaktere überrascht, weil so gut wie jeder irgendetwas verheimlicht hat. Außerdem werden die Auseinandersetzungen zwischen Falken und Raben immer dramatischer. Der Konflikt entwickelt sich rasant und manchmal wird es geradezu chaotisch. Mehr als einmal ist die Situation völlig aus dem Ruder gelaufen. Dabei hat die Autorin sich immer ausreichend Zeit genommen, um Kampfszenen auch tatsächlich zu beschreiben. Nach und nach klären sich zudem die Hintergründe der Geschichte. Auch dabei bin ich noch überrascht worden. Im Grunde ist das gesamte Buch von vorne bis hinten mitreißend.


Wenn ich an meine Probleme mit dem ersten Band denke, kann ich nur sagen, dass mich dieser zweite Teil wirklich rundum überrascht hat. Es ist von der ersten Seite an packend und zwischendurch kommen immer neue, spannende Aspekte hinzu. Überraschende Erkenntnisse, chaotische Kampfszenen und undurchschaubare Charaktere haben mir beim Lesen viel Freude bereitet. Zudem haben alle drei Perspektiven ihren Charme, wobei besonders Emma mich diesmal echt überzeugt hat. Ihre Entwicklung ist langsam, realistisch und sorgfältig erzählt. „Chosen – Das Erwachen“ bekommt als rundum überzeugendes Finale fünf Schreibfedern von mir.


Ich bedanke mich beim Verlag und bei Lovelybooks für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 3. Oktober 2017

[Leseplanung] Oktober 2017

Dieses Mal habe ich meine Leseliste nicht vollständig geschafft. Letztlich haben mich einfach einige andere Bücher dann spontan mehr angesprochen. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn ich habe nur ein einziges Buch nicht geschafft - und das ist ein Reihenanfang. Wenn ich irgendwann mal Zeit für die gesamte Reihe habe, werde ich das nachholen. Auf die Liste für den Oktober hat diese Reihe es nicht geschafft, dafür aber gleich drei andere Reihenabschlüsse!

Rückblick auf die Liste aus dem September
"Phoenix 1: Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick
"Nevernight 1: Die Prüfung" von Jay Kristoff
"Cloud" von Claudia Pietschmann
"Die Drachenkämpferin 1: Im Land des Windes" von Licia Troisi
"Dass Ich Ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass Du Du bist" von Todd Hasak-Lowy



    Liste für den Oktober

    Feinde der Zeit (Q)
    Nachdem mir die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier echt so gar nicht gefallen hat, dachte ich, ich muss es unbedingt mal noch mit einer anderen Zeitreise-Reihe versuchen. Geworden ist es dann letztendlich die Reihe von Julie Cross. Der erste Teil hat mich auch direkt richtig begeistert. Damals. Im September 2015. Seitdem habe ich es einfach nicht geschafft, die Reihe mal weiter zu lesen. Diesen Monat ist sie aber auf jeden Fall fällig! Das Buch passt nämlich zum Titel mit dem Buchstaben F für die Stadt, Land, Fluss Challenge.

    Sturm der Zeit (Q)
    Wenn ich schon den zweiten Teil der Reihe lese, kann ich den letzten Band auch gleich noch hinterher schieben. Dann habe ich die Reihe beendet und die Serienkiller Challenge geschafft. Zufällig passt der Verlag außerdem auch noch für die Stadt, Land, Fluss Challenge, sodass das Buch gleich doppelt lohnt. Und es ist grün! 

    Phoenix 2: Erbe des Feuers (Q)
    Letzten Monat habe ich den ersten Band der Reihe von Ann-Kathrin Karschnick gelesen, der mir überraschend gut gefallen hat. Um die Reihe nicht unendlich lang angefangen auf dem SuB zu haben, schiebe ich diesen Monat direkt den nächsten Band hinterher. Dass die Handlung in Fffffffrankreich spielt, hat damit überhaupt nichts zu tun...

    Phoenix 3: Kinder der Glut (Q)
    Und wenn ich den zweiten Teil lese, dann kommt der letzte auch gleich noch hinterher. Noch ein Buch, das auf beide Challenges passt, da ich die Reihe beende und das Genre eindeutig Fantasy ist. Und es ist auch grün!

    Coldworth City (Q)
    Ein dünnes Büchleich von Mona Kasten für zwischendurch. Da das Buch erst vor Kurzem eingezogen ist und ich versuche, meine Neuzugänge direkt zu lesen, ist es für den Oktober auf der Leseliste gelandet. Bei meiner aktuellen Lesegeschwindigkeit habe ich es vermutlich an einem Tag durch. Es geht sogar heute noch los damit! Und nein, das passt nicht zufällig auch zu irgendeiner Challenge...

    Chosen 2: Das Erwachen (Q)
    Dafür passt das Buch von Rena Fischer aber, ihr erratet es schon, zum Autor mit F für die Stadt, Land, Fluss Challenge. Und praktischerweise beende ich damit auch gleich noch eine Reihe. Das ist allerdings wirklich purer Zufall, da ich das Buch für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen habe und es daher so oder so diesen Monat gelesen hätte. Eigentlich ist es seit gestern sogar schon gelesen und ich muss sagen, es hat mir richtig gut gefallen - viel besser als der ersten Band.

    Sonntag, 1. Oktober 2017

    [Statistik] September 2017

    Ganz so lesereich wie erwartet war der September dann doch nicht. Dafür habe ich leider zu viele dickere Bücher gelesen, die mir entweder gar nicht gefallen oder mich zumindest nicht überzeugt haben. Zum Glück waren aber auch Highlights dabei. Und ich habe es geschafft, mehr Bücher zu lesen als Neuzugänge zu haben. Zusammen mit einer Aussortierungsaktion ist mein SuB damit diesen Monat zweistellig geworden. Das freut mich so sehr, dass ich darüber hinwegsehen kann, dass ich gleich fünf neue Reihen angefangen habe.


       NEUZUGÄNGE
    • "Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel" von Rick Riordan [Kauf]
    • "Coldworth City" von Mona Kasten [Kauf]
    • "Hinter verzauberten Fenstern" von Cornelia Funke [Geschenk]
    • "Love That Dog" von Sharon Creech [Geschenk]
    • "Amani 2: Verräterin des Throns" von Alwyn Hamilton [Rezensionsexemplar]
    • "Chosen 2: Das Erwachen" von Rena Fischer [Leserundenexemplar]
    • "Moon Chosen 1: Gefährten einer neuen Welt" von P. C. Cast [Leserundenexemplar]


       GELESEN
    > 8 Bücher | 3.873 Seiten | Ø 3,1 Sterne | Ø 170 Tage auf dem SuB <




    HIGHLIGHT DES MONATS




    ENTTÄUSCHUNG DES MONATS