Montag, 13. Januar 2020

[Rezension] Hamish and the Neverpeople (2) – Danny Wallace

zum Verlag

Titel: Hamish and the Neverpeople
Autor: Danny Wallace
Verlag: Simon & Schuster UK
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2016
Einband: Softcover
Seiten: 323
ISBN: 978-1-471164-92-7
Preis: 8,65 € [D]

Klappentext
Nobody knows it yet, but the people of Earth are in big, big trouble. Like - HUGE trouble. Oh, come on, where's your imagination? Double what you're thinking!
It involves a shadowy figure, an enormous tower, some sinister monsters, an army of huge clanking and thundering metal oddballs, and people who are just like you… but not like you at all.
So now you have a decision to make: read this book and discover a secret that will change your life FOREVER or run away screaming while you can...


Einordnung
- Hamish and the Worldstoppers (Teil 1; dt. Hamish und die Weltstopper)
- Hamish and the Neverpeople (Teil 2)
- Hamish and the GravityBurp (Teil 3)
- Hamish and the Baby Boom (Teil 4)
- Hamish and the Monster Patrol (Teil 5)

Erster Satz
'Oh, dear.'
(Seite 1)

Rezension
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Vor fünf Jahren ist der erste Band der Hamish-Reihe beim Heyne fliegt Verlag erschienen und hat mich absolut begeistert: die Gestaltung des Buches, die Geschichte, die Charaktere. Ich habe mich wahnsinnig auf die Fortsetzungen gefreut. Aber, wie das immer so ist, wurden die weiteren Bände nicht mehr übersetzt. Daher habe ich jetzt beschlossen, die Reihe auf Englisch fortzuführen. Für Kinder, die der erste Teil begeistert hat, wird das nicht so einfach machbar sein, aber für mich hat sich das immerhin gelohnt. Denn der zweite Band reicht zwar nicht ganz an den Vorgänger heran, hat mir aber trotzdem wieder sehr gut gefallen.

Die Einleitung war zwar gar nicht mein Ding, aber sobald es mit der Geschichte losging, war ich wieder begeistert. Es hat nur wenige Seiten gebraucht, um mich sofort wieder in der Geschichte versinken zu lassen. Die Illustrationen waren zuckersüß, die Sprache locker und amüsant und die Charaktere so überzeichnet, dass es einfach nur noch lustig war. Mit Absicht, wohlgemerkt. Humor und Komik waren eindeutig vorherrschend in diesem Buch. Nichtsdestotrotz gab es aber auch berührende Szenen, bei denen ich mehrfach schlucken musste.
Darüber hinaus fand ich auch die Idee wieder sehr originell. Wie schon im ersten Band hat der Autor sich einen realen, alltäglichen Aspekt gesucht und darum eine spannende Geschichte gesponnen. Während es im ersten Teil noch um das Verschwinden bzw. Verlegen von Gegenständen ging, so geht es diesmal darum, dass viele Eltern sich sowohl einen Mädchen- als auch einen Jungennamen für den eigenen Nachwuchs überlegen, um auf der sicheren Seite zu sein. Ich fand sehr interessant, was der Autor daraus gemacht hat. Außerdem wird die Rahmenhandlung aus dem ersten Band weitergeführt, sodass es einen besseren Überblick über die Welt gibt, die der Autor sich ausgedacht hat, und eine Brücke zwischen den ersten beiden Büchern geschlagen wird. Ich freue mich schon sehr darauf, zu sehen, was er sich für den nächsten Band überlegt hat.

Mein einziger Kritikpunkt an diesem zweiten Band ist die Masse an relativ unwichtigen Charakteren. Zeitweise fiel es mich schwer, die Figuren auseinander zu halten und vor allem den Überblick zu behalten. Zwar hat der Autor eine Hilfestellung geliefert, um die Beziehungen der Charaktere zueinander hervorzuheben und zu betonen, aber so richtig hat das leider auch nicht geholfen. Durch die große Schrift und die vielen Illustrationen auf vergleichsweise wenigen Seiten war es mir einfach nicht möglich, alle Figuren gut genug kennenzulernen, um sie unterscheiden zu können. Zum Glück war das auch nicht ganz so wichtig, denn Hamish steht nach wie vor im Mittelpunkt.

Fazit
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Geschichte auf Englisch weiter zu verfolgen. Das Buch reichte zwar nicht ganz an den Vorgänger heran, weil ich zeitweise Schwierigkeiten hatte, die vielen unwichtigen Nebencharaktere auseinander zu halten, aber sonst hat es mir wieder sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an gepackt von den niedlichen Illustrationen, der humorvollen Erzählweise und der originellen Idee. „Hamish and the Neverpeople“ hat mich trotz kleiner Schwächen begeistert und bekommt dafür vier Schreibfedern.

4 Federn

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