Mittwoch, 12. Februar 2020

[Rezension] Sherlock Holmes 5: Der Hund der Baskervilles – Arthur Conan Doyle

[Rezension] Sherlock Holmes 5: Der Hund der Baskervilles – Arthur Conan Doyle
zum Verlag

Titel: Der Hund der Baskervilles
Autor: Arthur Conan Doyle
Verlag: Insel
Erscheinungsdatum: 26. November 2007
Einband: Softcover
Seiten: 244
ISBN: 978-3-458350-15-6
Preis: 10,00 € [D]

Klappentext
Seit Jahrhunderten lastet ein Fluch auf den Baskervilles: Ein riesiger Hund treibt im Dartmoor sein Unwesen und hetzt die männlichen Nachkommen der Familie zu Tode. Dr. Watson und Sherlock Holmes gehen der Sache auf den Grund ...


Einordnung
- Eine Studie in Scharlachrot (Teil 1; Roman 1)
- Das Zeichen der Vier (Teil 2; Roman 2)
- Die Abenteuer des Sherlock Holmes (Teil 3; Kurzgeschichten 1)
- Die Memoiren des Sherlock Holmes (Teil 4; Kurzgeschichten 2)
- Der Hund der Baskervilles (Teil 5; Roman 3)
- Die Rückkehrdes Sherlock Holmes (Teil 6; Kurzgeschichten 3)
- Das Tal der Angst (Teil 7; Roman 4)
- Seine Abschiedsvorstellung (Teil 8; Kurzgeschichten 4)
- Sherlock Holmes' Buch der Fälle (Teil 9; Kurzgeschichten 5)

Erster Satz
'Mr. Sherlock Holmes, der sehr spät am Morgen aufzustehen pflegte (außer bei den gar nicht seltenen Gelegenheiten, da er die ganze Nacht aufblieb), saß am Frühstückstisch.'
(Seite 3)

Rezension
Kann Spoiler bezüglich der ersten vier Teile enthalten!

Auf dieses Buch habe ich mich so sehr gefreut, dass ich dafür meine anderen Lesepläne über den Haufen geworfen habe. Wie erwartet war es wieder deutlich spannender als die vorherige Kurzgeschichtensammlung. Da nur ein einziger Fall beleuchtet wird, wird er entsprechend langsam und ausführlich aufgebaut. Es gibt mehrere wichtige Personen, sodass ich diesmal bis zur Enthüllung nicht wusste, wer der Täter war. Es hat wieder viel Spaß gemacht, nach Indizien zu suchen und Schlüsse zu ziehen. Vor allem, weil Dr. Watson lange Zeit allein unterwegs ist und daher nicht sofort alle Angelegenheiten ausführlich und korrekt von Sherlock Holmes deduziert werden. Einige Details waren vorhersehbar, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Tatsächlich war das Buch so fesselnd, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wer im Original der Täter ist.

Ein Teil der Spannung kommt deshalb wohl auch daher, dass ich das Buch die ganze Zeit mit der BBC-Serie „Sherlock“ verglichen habe. Es war sehr faszinierend, nach Parallelen zu suchen. Ich fand es beispielsweise richtig interessant, herauszufinden, wer im Original hinter den Namen steckt. Dabei ist mir zum ersten Mal wirklich aufgefallen, dass die Serie wirklich in jeder Hinsicht modernisiert ist, denn während die Doktoren Mortimer und Stapleton in der Serie Frauen sind, sind die Charaktere im Buch allesamt Männer, abgesehen von den Ehefrauen und Geliebten im Hintergrund. Diese Vergleiche haben das Buch für mich auf jeden Fall noch mal unterhaltsamer gemacht.

Fazit
Dieser Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson war wieder richtig spannend. Er wird langsam aufgebaut und hat viele Gelegenheiten zum Miträtseln gegeben. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter war. Spannung kam für mich auch dadurch auf, dass ich Buch und BBC-Serie verglichen und versucht habe, Parallelen zu finden. Das war sehr interessant und hat das Buch, das ohnehin mitreißend war, noch unterhaltsamer gemacht. „Der Hund der Baskervilles“ hat mir bis auf einige vorhersehbare Details gut gefallen und bekommt dafür vier Schreibfedern.

4 Federn

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