Samstag, 29. Februar 2020

[Rezension] Hamish and the GravityBurp (3) – Danny Wallace

[Rezension] Hamish and the GravityBurp (3) – Danny Wallace
zum Verlag

Titel: Hamish and the GravityBurp
Autor: Danny Wallace
Verlag: Simon & Schuster UK
Erscheinungsdatum: 09. März 2017
Einband: Softcover
Seiten: 271
ISBN: 978-1-471166-10-5
Preis: 6,96 € [D]

Klappentext
This may look like just a completely and utterly ordinary book. But it’s not. This book knows something terrifying: that the people of Earth face their gravest, grimmest threat yet!
When Hamish finds his mum and his brother floating ON THE CEILING, he knows there’s something seriously wrong (again) in the town of Starkley. What is the strange burping noise he keeps hearing? Why are weird seeds suddenly falling from the sky? And should he be worried about the odd woman with a cone around her neck?
All Hamish and his gang the PDF can be sure of is that an adventure is coming. And that means two things: 1. You have to be prepared. 2. You have to prepare a sandwich.



Einordnung
- Hamish and the Worldstoppers (Teil 1; dt. Hamish und die Weltstopper
- Hamish and the Neverpeople (Teil 2)
- Hamish and the GravityBurp (Teil 3)
- Hamish and the Baby Boom (Teil 4)
- Hamish and the Monster Patrol (Teil 5)

Erster Satz
'Oh, it's YOU!'
(Seite 7)

Rezension
Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!

Dieses Buch war episch. Es gab richtig coole Entwicklungen und Szenen, die mich begeistert haben. Im Grunde ist das Buch so etwas wie ein Science Fiction Politthriller für Kinder. Alles auf einfachem Niveau geschildert, aber die Elemente, die so fesselnd sind, bleiben gleich. Zum Beispiel gibt es in diesem Buch eine Stadt, die sich auf einen Krieg vorbereitet. Und damit meine ich nicht die Bewohner, sondern die Stadt selbst. Zwar war das menschengemacht, aber trotzdem erweckte es den Eindruck als sei die Stadt lebendig. Das hat mir teilweise wirklich Gänsehaut beschert. Außerdem sind nicht nur Belasko-Agenten aufgetaucht, sondern auch Schläfer der Organisation. Diese Enthüllungen haben mich komplett überrascht und es war wirklich faszinierend, wie Großbritanniens viertlangweiligste Stadt immer neue Dinge zu bieten hat.

Dass es mehr Hintergrundinformationen zu den vorherigen Teilen gibt, ist mir überhaupt positiv aufgefallen. Es beginnt damit, dass erläutert wird, warum eine langweilige Stadt wie Starkley von all den schrecklichen Ereignissen betroffen ist. Die Idee dahinter hat mir sehr gefallen, vor allem, weil es wirklich eine Begründung ist und nicht einfach zufällig die Heimatstadt des Protagonisten trifft. Darüber hinaus spielt diesmal beispielsweise auch die Insel eine Rolle, auf der Axel Scarmarsh aus dem zweiten Band seine Monster erschaffen hat. Ich fand es richtig interessant, wie die einzelnen Bücher ineinander greifen.

Außerdem haben mich in diesem Band die tollen Charaktere begeistert. Die Personen, die bereits bekannt sind, entwickeln sich wunderbar weiter. Beispielsweise wurde die schrullige Süßigkeitenverkäuferin Madame Cous Cous richtig sympathisch und witzig. Und Alice mag ich mit jedem Buch noch ein bisschen mehr. Sie ist ein starkes, durchtriebenes Mädchen, das Hamish immer mit den richtigen Worten und Taten zur Seite steht, sodass er sich absolut auf sie verlassen kann. Über die bekannten Figuren hinaus werden auch diesmal wieder neue Charaktere eingeführt, allerdings weit weniger als im zweiten Band, sodass ich diesmal keine Schwierigkeiten hatte, sie auseinander zu halten. Das ist, zugegebenermaßen, auch deshalb nicht schwierig, weil nicht alle neuen Figuren menschlich sind. Ich habe eine ziemliche Schwäche für Vermenschlichung von Gegenständen oder nicht-menschlichen Lebewesen. Sprechender Schwerter, lebendige Umhänge, die Bewohner verteidigende Häuser, den Freunden gegenüber loyale Pflanzen – diese entwickeln sich im Grunde immer zu meinen Lieblingscharakteren. Eine solche Figur, genannt Vinnie, gibt es auch in diesem Buch und ich bin hin und weg. Die Szenen mit Vinnie waren wirklich herzerwärmend.

Fazit
Dieses Buch war genauso episch wie der erste Band. Die Geschichte war fesselnd und konnte mich mehrfach überraschen. Es hat mir gefallen, dass weiter Hintergrundinformationen geliefert werden sowohl zur Welt als auch zu den Ereignissen in den vorherigen Bänden. Außerdem haben mich die Charaktere begeistert. Bereits bekannte Figuren entwickeln sich wunderbar weiter und eine neue Figur ist direkt zu meinem Liebling geworden. „Hamish and the GravityBurp“ war ein ganz wunderbares Buch und bekommt dafür alle fünf Schreibfedern.

5 Federn

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